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Langläufer Björgen und Northug (im Bild) als Stars © APA (Archiv/epa)

Die Norweger erweisen sich bei den 48. Nordischen Ski-Weltmeisterschaften als perfekte Gastgeber, ihre Athleten möchten aber in

Die Norweger erweisen sich bei den 48. Nordischen Ski-Weltmeisterschaften als perfekte Gastgeber, ihre Athleten möchten aber in den 21 Bewerben eigentlich niemandem den Vortritt lassen. Mehr als ein halbes Dutzend Goldmedaillen könnten es schon werden für die Lokalmatadore, die die mit den Langläufern Marit Björgen und Petter Northug auch die potenziellen Topstars der Titelkämpfe in Oslo stellen.

Im Skispringen und in der Kombination zählt das norwegische Team zumindest zum erweiterten Favoritenkreis. Das bisher beste Abschneiden wird allerdings nur schwer zu übertreffen sein. 2005 in Oberstdorf (19 Bewerbe) hatten die Norsker 19 Stück Edelmetall (7-5-7) eingeheimst.

Tausende Fans werden während der WM in den Wäldern nahe der Loipen campieren und die Aktiven werden ihnen Anlass geben zum Feiern. Ihr "Vi har vunnet, seieren er vaar" (Wir sind die Champions, der Sieg gehört uns) wird überall zu hören sein, im und um das Stadion und bei den abendlichen Siegerehrungen im Stadtzentrum.

Petter Northug ist mit 25 Jahren bereits einer der Stars der Szene. Nach drei WM-Titeln 2009 in Liberec und zweimal Olympia-Gold im Vorjahr in Vancouver führt er bei der Heim-WM das Norge-Team an, das im Sprinter Anders Glöersen ein weiteres Ass im Ärmel hat. Die 30-jährige Björgen hat diesen Winter alles der WM untergeordnet. Die dreifache Olympiasiegerin von Vancouver wird in ihrer Heimat sogar zur Favoritin in vier Bewerben gestempelt. Ihre große Rivalin wird die Polin Justyna Kowalczyk sein, die als zweifache Titelverteidigerin nach Norwegen kommt.

In der Kombination gehören Magnus Moan und Mikko Kokslien wie auch Felix Gottwald und Mario Stecher zu den Herausforderern von Normalschanzen-Olympiasieger Jason Lamy Chappuis (Frankreich). Und im Springen hat sich Johan Remen Evensen mit dem Weltrekord perfekt auf die Heim-WM eingestimmt. Er muss sich aber erst gegen Vancouver-Dominator Simon Ammann (Schweiz), die von Weltcupsieger Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer angeführten Österreicher und den Polen Adam Malysz beweisen.

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