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Schottet sich von Presse ab © APA (dpa)

Auch Thomas Schaaf hat als Trainer des abstiegsbedrohten deutschen Fußball-Bundesligisten Werder Bremen keine Jobgarantie.

Auch Thomas Schaaf hat als Trainer des abstiegsbedrohten deutschen Fußball-Bundesligisten Werder Bremen keine Jobgarantie. Sollte sich der Negativtrend fortsetzen - zuletzt gelang nur ein Sieg in neun Spielen - muss auch der seit 1999 amtierende Coach mit der Kündigung rechnen.

"Thomas und ich haben eine freundschaftliche Zusammenarbeit, aber das heißt nicht, dass es für ihn einen automatischen Entlassungsschutz gibt. Das ist hier kein Rekordversuch", sagte Sportchef Klaus Allofs der "Bild"-Zeitung. "Wenn wir glauben, Thomas Schaaf ist nicht mehr der Richtige, müssten wir uns trennen. Aber die Situation haben wir nicht", bekräftige Allofs seinen Standpunkt der vergangenen Wochen.

Ähnlich sieht es Vereinspräsident Klaus-Dieter Fischer, der ebenfalls von Trainer Schaaf überzeugt ist. "Felsenfest. Er ist der richtige Mann", sagte Fischer im Bremer "Weser-Kurier".

Fischer verglich die derzeitige Situation von Marko Arnautovic, Sebastian Prödl, Torsten Frings und Co., die vor dem Sonntag-Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Bayer Leverkusen nur einen Punkt Vorsprung auf Relegationsplatz 16 haben, mit der Saison 1979/80 und 1998/99, als die Hanseaten einmal abstiegen (1980) und sich einmal (1999) retteten. "1980 und 1999 war es viel schlimmer als jetzt. Heute ist die Zuversicht viel größer, weil Klaus Allofs und Thomas Schaaf das gemeinsam packen werden", glaubt Fischer.

Kritisch äußerte sich der Präsident des Gesamtvereins zu der Außendarstellung des Trainers: "Wir nehmen natürlich wahr, dass Thomas Schaaf sich aufgrund einiger negativer Erfahrungen gegenüber der Presse abgeschottet hat, das müsste so nicht sein", meinte Fischer.

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