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Die Austria gegen LASK großer Favorit © APA (rubra)

Die Austria könnte am Wochenende in der 22. Runde der Fußball-Bundesliga erstmals seit 25. Oktober 2009 wieder die

Die Austria könnte am Wochenende in der 22. Runde der Fußball-Bundesliga erstmals seit 25. Oktober 2009 wieder die Tabellenspitze erklimmen. Damals gelang dies durch einen 3:0-Heimsieg über den LASK, der auch diesmal - in Linz - der Gegner ist. Feiern die Favoritner neuerlich einen Erfolg, dann sind sie zumindest einen Tag Erster. Denn am Sonntag spielt Leader Ried bei Sturm Graz.

"Wir schauen nicht auf die Tabelle, das machen die Medien. Wir konzentrieren uns darauf, den Schwung aus den ersten beiden Spielen (Anm. 1:0 Ried, 4:0 Wr. Neustadt) des Jahres fortzusetzen", sagte Austria-Trainer Karl Daxbacher, der aber zugab, dass er enttäuscht wäre, würden seine Mannen vor dem Mittwoch-Heimspiel gegen Sturm keine drei Punkten gegen seinen Ex-Verein holen. "Jeder weiß, dass wir Favorit sind. Jeder erwartet einen Sieg von uns, aber es wird kein Spaziergang."

Daxbacher tut sich schwer, den LASK mit seinen vielen neuen Spieler einzuschätzen. Auf alle Fälle traut er dem Schlusslicht zu, vom letzten Platz wegzukommen. "Wir haben in zwei Partien gegenüber Red Bull Salzburg vier und gegenüber Rapid fünf Punkte mehr geholt. Sechs Punkte Rückstand für den LASK sind kein Abstand, der Hoffnungslosigkeit aufkommen lassen sollte", meinte der 57-Jährige, dessen Truppe vier Runden in Serie ungeschlagen ist, vor dem ersten Auswärtsspiel des Jahres.

Gegen die Linzer feierten die Violetten zuletzt drei Siege und blieben auswärts auf der Gugl auch dreimal erfolgreich. Ihre jüngste Niederlage gegen die Athletiker bezogen sie am 6. März 2010 mit 0:1 (Aufhauser) in Wien. In Linz gab es zuletzt am 25. Mai 2009 (0:4) nichts zu holen. Von dem damaligen 4:0-Triumph sind die Oberösterreicher derzeit aber weit entfernt. Aktuell laufen sie einem vollen Erfolg seit zehn Runden (zwei Punkte/fünf Tore) oder 16. Oktober 2010 (2:1/h, Wr. Neustadt) hinterher.

Nach dem 0:1 gegen SV Mattersburg und dem 0:2 gegen SV Ried in den ersten zwei Matches des Jahres will der LASK die Talfahrt nun endlich stoppen. "Vier Punkte aus den Heimspiel gegen eine der technisch besten Mannschaften und Wr. Neustadt" hat Trainer Georg Zellhofer als Ziel ausgegeben. "Mattersburg war eine Schnittpartie, die wir unglücklich verloren haben. Jetzt müssen wir das Glück zwingen", forderte der frühere Austria-Feldherr.

Seine Spieler dürften nicht zu viel nachdenken, müssten die Fehler minimieren, eine gewisse Lockerheit zeigen, etwas riskieren, sich etwas zutrauen, aggressiv in die Zweikämpfe gehen und versuchen, Druck zu machen. "Nur zu warten, dazu sind die Austrianer einfach zu gut. Wenn sie aber hinten beschäftigt werden, dann bin ich überzeugt, dass wir ihnen wehtun können. Die Austria braucht auch Punkte, wird daher nicht so defensiv spielen", meinte Zellhofer vor dem Samstag-Spiel.

Der 50-Jährige, der als LASK-Trainer (0-2-5) noch sieglos ist, muss neben Sulimani, Metz (beide verletzt) und Zickler (krank) diesmal auch auf Bubenik (gesperrt) verzichten. Sein Widerpart hat mit Stankovic ebenfalls einen Gesperrten sowie Hlinka (Achillessehne) und Almer (Adduktoren) nicht zur Verfügung.

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