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Tiroler bereits seit sechs Spielen sieglos © APA (Parigger)

Mattersburg hat im Abstiegskampf der Bundesliga gegen den LASK klar die Nase vorne. Während die Burgenländer im Frühjahr auch

Mattersburg hat im Abstiegskampf der Bundesliga gegen den LASK klar die Nase vorne. Während die Burgenländer im Frühjahr auch dank des gewonnenen direkten Duells fleißig gepunktet haben, hadern die Linzer weiter mit ihrer Form. Im Auswärtsspiel beim strauchelnden Aufsteiger Innsbruck will der SVM am Samstag erneut für Punktezuwachs sorgen. Die Tiroler sind bereits seit sechs Spielen sieglos.

Nach der Absage des Kapfenberg-Spiels verabschiedete sich Wacker am Dienstag für zwei Tage Richtung Gardasee. In Norditalien bereiteten sich die Innsbrucker auf die anstehende englische Woche vor. Dass sich der Vorletzte im Tivoli-Neu nicht leicht geschlagen geben wird, war auch Trainer Walter Kogler bewusst. "Mattersburg ist gut gestartet, nichtsdestotrotz wollen wir den Sieg", meinte der Kärntner, der aber auch warnte: "Uns muss klar sein, dass das kein Selbstläufer ist."

Hoffnung auf ein Ende der Erfolglosigkeit schöpfte Kogler aus der Leistung beim einzigen Frühjahresauftritt. "Wir müssen für den Erfolg arbeiten. Genau so, wie wir es im ersten Spiel (1:1 gegen Salzburg) gemacht haben, das war eine gute Leistung", lobte der Wacker-Coach. Die Absage in Kapfenberg sei dem Tabellensiebenten dabei gar nicht entgegen gekommen. "Das war alles andere als gut. Wir sind dadurch aus dem Rhythmus gerissen worden", meinte Kogler, der weiter auf die gesperrten Marcel Schreter und Georg Harding verzichten muss.

Der 2:1-Heimerfolg gegen Mattersburg im Herbst sorgte letztmals für Jubel der Wacker-Akteure. Seither holte der hervorragend gestartete Aufsteiger in sechs Partien drei Remis. Die Burgenländer wollen aber keinesfalls erneut als Punktelieferant herhalten. Trainer Franz Lederer gab die Favoritenrolle trotzdem gerne an den Gegner ab. "Wacker lebt vor allem von der Heimstärke. Der Druck liegt daher für mich bei den Tirolern", erklärte der längstdienende Coach der Liga.

Das Rezept zum Erfolg liegt laut Lederer bei ähnlich disziplinierten Leistungen wie in Linz (1:0) oder zu Hause gegen Sturm Graz (1:1). Der zweifache Frühjahres-Torschütze Robert Waltner wird deshalb wohl als Solo-Spitze erneut den Vorzug vor Patrick Bürger (8 Saisontore) erhalten. "Das ist eine reine Bauchentscheidung Ich bin aber froh, vor dieser Qual der Wahl zu stehen", betonte Lederer. Bei Wacker weiter fraglich ist der Einsatz des Spaniers Carlos Merino. Der Mittelfeldspieler ist nach seiner überstandenen Oberschenkelzerrung zumindest wieder ins Training eingestiegen.

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