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Innsbrucker für Lizenz optimistisch © APA (Parigger)

In der ordentlichen Jahreshauptversammlung des Bundesliga-Clubs FC Wacker Innsbruck hat Finanzreferent Helmut Mutschlechner in

In der ordentlichen Jahreshauptversammlung des Bundesliga-Clubs FC Wacker Innsbruck hat Finanzreferent Helmut Mutschlechner in Innsbruck berichtet, dass der Verein zum Stichtag 30. Juni 2010 einen Schuldenstand von 1.199.864 Euro aufgewiesen hat. In der Ersten Liga waren dabei in der Vorsaison 490.031 Euro Verlust erwirtschaftet worden.

Bei der Versammlung waren rund 200 Mitglieder anwesend. Der komplette Vorstand unter Obmann Kaspar Plattner wurde auf Empfehlung des Wirtschaftsprüfers Josef Pöll zwar entlastet, trotzdem verwies der Fachmann darauf: "Die Eigenmittelquote sowie die fiktive Schuldentilgungsdauer des Vereines sind negativ und liegen somit unter dem vom Gesetz geforderten Ausmaß. Die Anforderungen des Unternehmensreorganisationsgesetzes werden daher nicht erfüllt."

Für die Lizenz sind die Innsbrucker jedoch optimistisch. "Wir haben jetzt drei Wochen Zeit, die nötigen Unterlagen zu erstellen und die Voraussetzungen für eine positive Lizenzerklärung seitens der Bundesliga zu erhalten", betonte Mutschlechner. Sportdirektor Oliver Prudlo erklärte, wie sehr der Verein auf Eigenbau-Spieler setze (15 Kaderspieler sind aus Tirol), hatte jedoch auch einen Traum: "Wir wollen in den nächsten Jahren wieder an der Tür zu Europa anklopfen."

Eine Neuwahl des Obmannes und des Vorstandes ist beim FC Wacker Innsbruck statutenmäßig nur alle drei Jahre vorgesehen und steht erst im kommenden Jahr an. 2013 wird der Tiroler Traditionsclub sein hundertjähriges Bestehen feiern.

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