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Janko rechnet nicht mit Einsatz © APA (epa)

Kaum Zeit zum Feiern bleibt ÖFB-Teamstürmer Marc Janko und Twente Enschede nach dem Europacup-Achtelfinaleinzug. Am Sonntag ist

Kaum Zeit zum Feiern bleibt ÖFB-Teamstürmer Marc Janko und Twente Enschede nach dem Europacup-Achtelfinaleinzug. Am Sonntag ist der niederländische Meister schon wieder in der heimischen Liga gefordert, gastiert bei AZ Alkmaar. Mit einem Sieg will man die Tabellenführung von Leader PSV Eindhoven zurückerobern, der am gleichen Tag im Schlager gegen Ajax Amsterdam am Prüfstand steht.

Auf einen Einsatz von Beginn an hofft Janko aber nicht. "Ich rechne aber nicht damit, dass ich von Anfang an spiele", sagte der Niederösterreicher. "Am Freitag hatte ich ein sehr gutes Gespräch mit dem Trainer, in dem er mir versicherte, dass er mir vertraut, mich aber diesmal nicht verheizen will." Nach seiner Leistenverletzung gilt es für ihn, wieder in die Mannschaft zurückzufinden. "Der Trainer hat keinen Grund, irgendetwas zu ändern. Bei ihm weiß man aber nie, vielleicht bringt er mich wieder von Beginn an."

Beim 2:2 gegen Rubin Kasan am Donnerstag musste sich der 27-Jährige bis zur 87. Minute gedulden, ehe er aufs Feld durfte. Dem Achtelfinal-Duell gegen Zenit St. Petersburg sieht er aber auf jeden Fall mit Freude entgegen: "Ich halte Zenit noch um einen Tick stärker als Rubin Kasan. Der Kader ist noch breiter und mit Danny, Tormann Malafejew, Kerschakow, Bystrow oder Fernando Meira besitzt Zenit auch große individuelle Klasse."

Das kommende Programm könnte es für Janko jedenfalls in sich haben: Sollte Twente in der Europa League bis ins Finale vorstoßen, dann müsste er inklusive Pokal, "Eredivisie" und ÖFB-Länderspielen bis Saisonende 24 Pflichtpartien absolvieren.

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