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Maradona will keinen Trainerkollegen verdrängen © APA (Archiv/epa)

Diego Maradona hat mehrere Angebote erhalten, wieder als Fußball-Trainer zu arbeiten - darunter eines als Teamchef der Ukraine.

Diego Maradona hat mehrere Angebote erhalten, wieder als Fußball-Trainer zu arbeiten - darunter eines als Teamchef der Ukraine. Das bestätigte der Argentinier, der mit seinem Heimatland bei der WM 2010 im Viertelfinale scheiterte, in einem ausführlichen Interview mit der spanischen Sportzeitung "Marca". "Bisher haben sie mich aber noch nicht überzeugt", sagte Maradona.

Die Ukraine fungiert 2012 gemeinsam mit Polen als EM-Gastgeber. Beide Teams sind fix für die Endrunde qualifiziert, die Trainerfrage ist in der Ukraine aber noch nicht restlos geklärt. Teamchef Miron Markewitsch war im Sommer wegen angeblicher Spielabsprachen im Clubfußball zurückgetreten, sein interimsmäßiger Nachfolger ist Juri Kalitwinsew. Ob Markewitsch' ehemaliger Co-Trainer das Team zur Heim-EM führt, ist aber weiterhin unklar.

Maradona brachte sich jedenfalls selbst ins Spiel. "Ich habe weiterhin Lust, Trainer zu sein", versicherte der ehemalige Weltklasse-Kicker. "Ich muss immer mit dem Ball in Kontakt sein - und mit den Spielern." Nach der WM habe er zwei bis drei konkrete Angebote vorliegen gehabt, sagte Maradona der "Marca". Er würde sich allerdings nie bei einem Club oder Verband anbieten, der über einen fixen Trainer verfüge. "Der Kodex geht vor."

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