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Barazite (m.) erzielte das 2:0 für Austria Wien © APA

Mit dem zweiten 4:0-Erfolg in Serie bei Schlusslicht LASK hat die Wiener Austria am Samstag in der 22. Runde der

Mit dem zweiten 4:0-Erfolg in Serie bei Schlusslicht LASK hat die Wiener Austria am Samstag in der 22. Runde der Fußball-Bundesliga zumindest bis Sonntag die Tabellenführung übernommen. Liendl (9.), Barazite (37.), Junuzovic (54.) und Linz (91.) erzielten die Treffer für die Gäste, die den vierten Sieg in Folge feierten und als einziges Team aus drei Frühjahrsspielen das Punktemaximum holten.

Damit könnten die Wiener, die zum vierten Mal in Serie ein Spiel auf der Linzer Gugl gewannen, erstmals seit 25. Oktober 2009 eine komplette Runde als Liga-Primus abschließen. Während die "Veilchen" im Frühjahr noch ohne Gegentor sind, muss der LASK 2011 weiter auf einen Treffer bzw. seit elf Spielen auf einen Dreipunkter warten. Unter Trainer Georg Zellhofer ist man weiter ohne Sieg.

Nur wenige Minuten lang konnten die Oberösterreicher den 4.500 Zuschauern das Gefühl vermitteln, zumindest eine kleine Chance zu haben. Dann fand eine Hereingabe Suttners von der Torauslinie den Weg zu Liendl, der den Ball zum 1:0 in Mandls Kasten und die Partie in die erwarteten Bahnen lenkte (9.). Der LASK mit Majabvi als Kapitän und einem ineffektiven Kragl im Sturm konnte offensiv nie für Gefahr sorgen, wurde von den abgeklärt spielenden Wienern vielmehr vor allem über die Flanken unter Druck gesetzt.

In der 37. Minute war es Barazite, der nach einer Abwehr Mandls von einer Liendl-Vorlage profitierte und seinem neuen Club seinen zweiten Treffer bescherte. Kurz vor der Pause traf der Niederländer aus Kurzdistanz dann noch die Stange (45.). Die Linzer mussten froh sein, zur Pause nicht noch mehr Gegentreffer kassiert zu haben. Das Bild blieb auch nach dem Seitenwechsel unverändert. Die Wiener prägten das Geschehen und kamen durch Junuzovic zu einem weiteren Tor: In der 54. Minute vollendete der Teamspieler nach einem Doppelpass mit Linz, den auch drei LASK-Akteure nicht in den Griff bekamen, zum 3:0.

Wohl gaben sich die Linzer in der Folge nicht völlig auf, fanden aber kein Rezept gegen die Daxbacher-Elf, die noch weitere Einschussmöglichkeiten vorfand. Nach einer schönen Kombination zwischen Linz, Jun und Hoheneder war es schließlich Linz, der in der Nachspielzeit den Endstand fixierte.

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