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Wenger und seine Burschen sind am Boden zerstört © APA (epa)

Bei Arsenal hat nach dem verlorenen Endspiel im englischen Fußball-Liga-Cup Depression Einzug gehalten. Nach dem 1:2 am Sonntag

Bei Arsenal hat nach dem verlorenen Endspiel im englischen Fußball-Liga-Cup Depression Einzug gehalten. Nach dem 1:2 am Sonntag im Wembley-Stadion gegen Birmingham City müssen die "Gunners" weiter auf den ersten Titel seit dem FA-Cup-Sieg im Jahr 2005 warten. "Ich bin zutiefst enttäuscht. Hoffentlich hat das keine negativen Auswirkungen auf die weitere Saison", meinte Coach Arsene Wenger.

Der entscheidende Treffer für Birmingham in der 89. Minute resultierte aus einem Missverständnis zwischen Innenverteidiger Laurent Koscielny und Goalie Wojciech Szczesny, den Obafemi Martins nützte und dem Premier-League-Nachzügler damit den ersten Titel seit 1963 bescherte. Wenger nahm seinen 20-jährigen Keeper in Schutz. "Man muss positiv bleiben, er ist noch jung. Hoffentlich gibt er im nächsten Spiel die richtige Antwort."

Seine Mannschaft war nach dem Schlusspfiff untröstlich. "Die Spieler sind am Boden zerstört. Jetzt müssen sie stark genug sein, um wieder aufzustehen", forderte Wenger, dessen Club immerhin drei weitere Titel-Chancen hat. Bereits am Mittwoch geht es daheim gegen den Drittligisten Leyton Orient um den Einzug ins FA-Cup-Viertelfinale, wo Manchester United warten würde. In der Meisterschaft fehlen Arsenal derzeit vier Punkte auf die "Red Devils", und in der Champions League gilt es am 8. März im Achtelfinal-Rückspiel in Barcelona einen 2:1-Vorsprung zu verteidigen.

Im Camp Nou könnte allerdings Robin van Persie fehlen. Der Niederländer, der gegen Birmingham City den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt hatte, musste wegen einer Knieverletzung vorzeitig vom Platz. Theo Walcott dürfte aufgrund einer Knöchelblessur nicht rechtzeitig für das Duell mit Barca fit werden - im Gegensatz zu Kapitän Cesc Fabregas, für den das Liga-Cup-Finale wegen einer Muskelverletzung noch zu früh kam.

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