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Erst im starken Finish an der Polin vorbeigezogen © APA (epa)

Marit Björgen ist schon nach der dritten Langlauf-Entscheidung die "Königin" der Nordischen Si-WM. Die 30-Jährige sicherte

Marit Björgen ist schon nach der dritten Langlauf-Entscheidung die "Königin" der Nordischen Si-WM. Die 30-Jährige sicherte sich am Montag im 10-km-Rennen in der klassischen Technik bereits ihre dritte Goldmedaille in Oslo. Zehntausende Fans jubelten. Die ÖSV-Läuferin Katerina Smutna erreichte mit dem 15. Platz (1:29,5 Minuten zurück) ihr selbstgestecktes Ziel.

Björgen hatte wie in der Doppelverfolgung mit der Polin Justyna Kowalczyk die schärfste Rivalin. Auch diesmal entschied das stärkere Finish zugunsten der Lokalmatadorin. Rund zehn Sekunden war Kowalczyk stets vorangelegen, drei Kilometer vor dem Ziel waren es noch acht. Doch im Ziel hatte Björgen 4,1 Sekunden Vorsprung auf die Gewinnerin der Tour de Ski und eroberte damit ihre insgesamt siebente Goldmedaille. Titelverteidigerin Aino Kaisa Saarinen aus Finnland wurde mit 9,7 Sekunden Rückstand Dritte.

Smutna schloss die WM nach ihrem zweiten Einsatz mit einem positivem Gefühl ab. "Ich bin sehr zufrieden, für mich war das eine sehr gute Leistung", erklärte die 27-Jährige. Sie hatte auch davon profitiert, dass sie einige Kilometer mit der eine Minute später gestarteten, aufholenden Finnin Pirjo Muranen mitgelaufen war, die schließlich Sechste wurde.

1:29 Minuten Rückstand sei etwas zu viel, gab die Wahl-Tirolerin zu. "Aber mein Rennen war ganz gut, ich hatte auch sehr gutes Material." Björgens Vorstellungen brachten auch Smutna zum Staunen. "Niemand weiß, warum sie so viel besser ist. Sie ist in einer anderen Liga."

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