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Huub Stevens ist weiter krank © APA (Archiv/epa)

Aller Voraussicht nach neuerlich ohne Huub Stevens auf der Trainerbank tritt Meister Salzburg am Mittwochabend in der 23.

Aller Voraussicht nach neuerlich ohne Huub Stevens auf der Trainerbank tritt Meister Salzburg am Mittwochabend in der 23. Fußball-Bundesliga-Runde in Kapfenberg an. Fieber und starker Husten fesseln den Niederländer nach wie vor ans Bett, in der Steiermark wird er wie beim 0:1 am Samstag in Wiener Neustadt von seinem Assistenzcoach Ton Lokhoff vertreten. Beide Teams sind im Jahr 2011 noch sieglos.

Salzburg-Mittelfeldspieler Simon Cziommer versprach den enttäuschten Fans Wiedergutmachung, in den vergangenen Tagen wurde teamintern Klartext gesprochen. "Wir haben uns zusammengesetzt und die Dinge deutlich angesprochen. Es wird von unserer Seite zu einer Reaktion kommen", sagte der Deutsche. Cziommer ist überzeugt, dass Salzburg im Titelkampf ein lautes Wörtchen mitplaudern wird.

"Wenn wir das zeigen, was wir draufhaben, dann werden wir wieder attraktiven Fußball zeigen. Und dann werden wir auch wieder Meister. Am Ende der Saison wird man wieder positiv über uns sprechen", versicherte Cziommer. Weit weniger Aufbruchsstimmung hat eine Aussage von Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer vermittelt. "Im Moment ist die gefühlte Wahrscheinlichkeit null Prozent", antwortete Beiersdorfer auf die Frage nach der Wahrscheinlichkeit der erfolgreichen Titelverteidigung.

Lokhoff hofft vor allem auf eine bessere Chancenauswertung. Aufstellung und Taktikausrichtung wird er nach Rücksprache mit seinem Chef Stevens vornehmen. Die Ablösegerüchte rund um Stevens kommentierte Cziommer nur kurz: "Die Mannschaft steht voll hinter dem Trainer."

Die Salzburger sind kurioserweise so etwas wie ein Lieblingsgegner der Kapfenberger, in den jüngsten drei Begegnungen gab es für den Außenseiter zwei Siege und ein Remis zu feiern, der Favorit blieb dabei noch dazu ohne Torerfolg. "Wir haben gezeigt, dass wir gegen Salzburg gut mitspielen können. Aber man muss vernünftig bleiben, man braucht sich ja nur die wirtschaftlichen Möglichkeiten der beiden Clubs anschauen", erklärte Kapfenberg-Trainer Werner Gregoritsch. Deshalb freut sich Gregoritsch auf "ein Spiel, in dem wir nur gewinnen können".

Nach der Absage des Spiels vor eineinhalb Wochen gegen Wacker Innsbruck sollten die Platzverhältnisse in Kapfenberg diesmal einen Anpfiff zulassen. "Wir konnten normal trainieren, ich sehe kein Problem", berichtete Gregoritsch.

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