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Schachner hofft auf einen Sieg gegen Wr. Neustadt © APA (rubra)

In den ersten drei von 17 Anläufen im Frühjahr ist der LASK ohne Punkt und Tor geblieben. Am Mittwoch im Heimspiel der 23.

In den ersten drei von 17 Anläufen im Frühjahr ist der LASK ohne Punkt und Tor geblieben. Am Mittwoch im Heimspiel der 23. Fußball-Bundesliga-Runde gegen den SC Wiener Neustadt wollen die mit sechs Punkten Rückstand auf Mattersburg am Tabellenende liegenden Oberösterreicher nun endlich anschreiben, um die kleine Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben zu erhalten.

Die Linzer setzen dabei auf den Trainereffekt, am Dienstag wurde Georg Zellhofer entlassen und Walter Schachner als Nachfolger präsentiert. Der 54-jährige Steirer sieht seine Mannschaft besser, als sie in der Tabelle dasteht, und er brennt auf sein Comeback auf der Trainerbank. "Die Wiener Neustädter kommen mit breiter Brust, es ist schwer gegen sie zu spielen, aber sie sind zu knacken", gab sich Schachner optimistisch. "Ich bin voll motiviert und werde versuchen, dass der Funken überspringt", fügte der Neo-LASK-Coach hinzu. Der Ex-1860-München-Trainer hatte allerdings nach seiner Präsentation am Dienstag nur zwei Trainings, um die Mannschaft auf das Duell mit den Niederösterreichern vorzubereiten.

An das jüngste direkte Heimduell erinnern sich die Linzern gerne zurück, am 16. Oktober 2010 hatten sie ausgerechnet gegen Wiener Neustadt dank einem Tor von Sobkova (55.) und einem Eigentor von Ramsebner (82.) mit dem 2:1 ihren bisher letzten Sieg in der Liga, damals allerdings in Pasching, gefeiert. Danach gab es für die Linzer allerdings in elf Spielen nur mehr zwei Punkte (0:0 in Innsbruck und 2:2 in Kapfenberg). Zuletzt setzte es für das Schlusslicht am Samstagabend eine 0:4-Heimklatsche gegen Tabellenführer Austria.

Die Oberösterreicher müssen sich deutlich besser präsentieren als am Wochenende, sonst droht ihnen ein ähnliches Schicksal wie in der ersten Runde, in der sie mit einem 0:5-Debakel aus Wiener Neustadt nach Hause gefahren waren. "Unser Nahziel ist in den vier Spielen bis zur Länderspielpause so viele Punkte wie möglich zu holen", betonte Schachner. Danach solle man dann schon die Philosophie des neuen Trainers erkennen können. Die Mattersburger hatten am Dienstagabend die Chance im Abstiegskampf im Heimspiel gegen Rekordmeister Rapid vorzulegen.

Die Wiener Neustädter reisten jedenfalls nach dem 1:0-Sieg gegen Meister Salzburg mit viel Selbstvertrauen nach Linz. "Der Frühjahrsstart ist gelungen. In den Spielen gegen den LASK und Kapfenberg (Samstag) müssen wir nun initiativer und aktiver sein", sagte Coach Peter Schöttel. Dem Trainerwechsel bei den Niederösterreichern wollte der Ex-Rapidler keine allzu große Bedeutung schenken.

"Für uns ändert sich dadurch wenig. Wir haben auch vorher nicht genau gewusst mit welcher Aufstellung sie spielen werden. Sie stehen so oder so mit dem Rücken zur Wand und es wäre daher auf jeden Fall schwierig geworden", sagte Schöttel zur Ausgangslage. Klar sei, dass die Linzer die drei Punkte unbedingt brauchen. "Und sie haben auch schon einen Sieg gegen uns gefeiert, deshalb werden sie sich schon etwas ausrechnen", erwartete der SCWN-Trainer eine schwierigen Aufgabe.

Die Niederösterreicher befinden sich voll im Rennen um die Europacup-Plätze, haben als Sechster nur sieben Zähler Rückstand auf Tabellenführer Austria. "Wir schauen aber nur von Runde zu Runde", sagte Schöttel.

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