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Jubel bei den abstiegsbedrohten Burgenländern © APA (Pfarrhofer)

Rapid Wien hat im Titelrennen der Fußball-Bundesliga wieder einen herben Dämpfer einstecken müssen. Die Grün-Weißen mussten

Rapid Wien hat im Titelrennen der Fußball-Bundesliga wieder einen herben Dämpfer einstecken müssen. Die Grün-Weißen mussten sich am Dienstag dem SV Mattersburg mit 0:1 (0:0) geschlagen geben. Rapid liegt auf Platz fünf damit weiter sieben Zähler hinter Spitzenreiter Austria. Der Erzrivale könnte den Vorsprung im Schlager gegen den Zweiten Sturm Graz am Mittwoch weiter ausbauen.

Alexander Pöllhuber erzielte in der 63. Minute den entscheidenden Treffer für den Vorletzten, der den erst zweiten Heimsieg nach dem 1:0 gegen Salzburg im Herbst feierte. Der Innenverteidiger setzte sich nach einer Höller-Flanke energisch per Kopf durch. Am Sonntag wartet auf Rapid nun das im Titelkampf wohl bereits vorentscheidende Heimspiel gegen die SV Ried. Mattersburg baute den Vorsprung auf Schlusslicht LASK indes auf neun Punkte aus.

Auf gefrorenem Boden taten sich beide Teams extrem schwer, den richtigen Halt zu finden. Kombinationen waren Mangelware, besser ins Spiel fanden zunächst die Wiener. Vor allem hohe Bälle machten den ohne die gesperrten Innenverteidiger Malic und Chrappan angetretenen Mattersburgern zu schaffen. Atdhe Nuhiu (14., 25.) und Rene Gartler (37.) scheiterten aber am gut postierten SVM-Schlussmann Thomas Borenitsch. Zwei aussichtsreiche Freistöße von Kapitän Steffen Hofmann verfehlten das Ziel.

Die Heim-Elf von Franz Lederer zog gegen die Hütteldorfer auch die härteren Register. Der erst von einer Drei-Spiele-Sperre zurückgekehrte Ilco Naumoski fuhr gegen Ragnvald Soma den Ellbogen aus, Schiedsrichter Bernhard Brugger beließ es bei einer Gelben Karte.

Rapid fiel nach dem Seitenwechsel zurück. Den Wienern gelang es nicht, die Hausherren unter Druck zu setzen. Der Nachzügler hingegen kam immer besser ins Spiel. Pöllhuber deutete bereits seine Gefährlichkeit an (51.), ehe der aufgerückte Verteidiger zuschlug. Rapid-Coach Peter Pacult hatte unmittelbar zuvor mit Boris Prokopic und Christopher Drazan für Hofmann und Yasin Pehlivan neue Kräfte gebracht.

Nach dem 0:1 schickte Pacult auch Hamdi Salihi für den nach der Pause abgetauchten Gartler aufs Feld. Dem Torerfolg näher war aber Mattersburgs Naumoski, der nach einem schönen Sololauf an Rapid-Torhüter Helge Payer scheiterte (68.). Mattersburg schaffte es danach erfolgreich, das Tempo einzuschläfern. Rapid war auch aus Standardsituationen nicht imstande, den Abwehrriegel zu knacken.

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