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Maierhofer traf mit der Nase zum 1:0 © APA (epa)

Stefan Maierhofer hat mit Duisburg den Einzug ins deutsche Fußball-Cup-Finale geschafft. Der Zweitligist gewann am Dienstag vor

Stefan Maierhofer hat mit Duisburg den Einzug ins deutsche Fußball-Cup-Finale geschafft. Der Zweitligist gewann am Dienstag vor eigenem Publikum gegen Energie Cottbus mit 2:1, wobei der ÖFB-Teamstürmer seine Mannschaft mit 1:0 in Führung brachte. Im Finale am 21. Mai in Berlin wartet der Sieger aus Bayern München - Schalke 04 auf die "Zebras", die zum vierten Mal in einem Pokal-Endspiel stehen.

Der Treffer von Maierhofer war äußerst kurios: Der Ex-Rapidler hatte eine weite Flanke bereits verfehlt, doch Cottbus-Verteidiger Hünemeier köpfelte den Ball ins Gesicht des Niederösterreichers - von dort fand das Spielgerät den Weg ins Tor. "Ich habe mich nur auf den Ball konzentriert, merke, dass er zu weit geht, hupfe trotzdem hoch und mache mit der Nase das Tor", schilderte Maierhofer die Situation.

Seine Mannschaft sah nach dem 2:0 durch Baljak (54.) schon wie der sichere Sieger aus, doch nach dem Cottbuser Anschlusstreffer durch Petersen (78.) aus einem Foulelfmeter, der dem Duisburger Soares die Rote Karte wegen Torraubs einbrachte, wurde es noch einmal spannend. Vor allem in der Schlussphase waren die Gäste dem Ausgleich einige Male ganz nahe. "Zum Glück war ich in den letzten vier, fünf Minuten draußen", sagte Maierhofer, der in der 89. Minute ausgetauscht worden war.

Sein Clubkollege Jürgen Säumel verfolgte die Partie von der Ersatzbank aus, Markus Obernosterer stand bei den Verlierern nicht im Kader.

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