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Rydzek sprintete vor Frenzel zu Silber © APA (dpa)

Deutschland stellt die bisher erfolgreichste Mannschaft in den WM-Bewerben der Nordischen Kombination in Oslo. Vor dem

Deutschland stellt die bisher erfolgreichste Mannschaft in den WM-Bewerben der Nordischen Kombination in Oslo. Vor dem abschließenden Teambewerb am Freitag halten Eric Frenzel und Co. bei einmal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze, sie holten fünf von sieben möglichen Medaillen. Normalschanzen-Weltmeister Frenzel komplettierte am Mittwoch mit Bronze seinen persönlichen Medaillensatz.

Drei Medaillen in allen Farben, das ist großartig", meinte der 22-Jährige, der im Finale Silber seinem Kollegen Johannes Rydzek überlassen musste.

Während die Österreicher auf Routiniers setzen, ist bei den Deutschen die Wachablöse vollzogen, ein junges Team mischt an der Spitze mit. "Da kann man nur den Hut ziehen vor der jungen Garde", sagte der 35-Jährige Felix Gottwald über seine bis zu 15 Jahre jüngeren Konkurrenten. "Rydzek ist heuer noch Junioren-Weltmeister geworden, jetzt macht er bei uns die Medaille, da ist ein Potenzial vorhanden, das sie gleich umsetzen. Wir haben auch gute Junge, die brauchen noch ein paar Tritte in den Hintern, bis sie wirklich in Fahrt kommen. Gut, dass sie sehen, wo die Latte liegt. Im Konticup gewinnen ist das eine, aber hier eine Medaille machen ist das andere."

Rydzek und Frenzel hatten sich in der Führung hinter Lamy Chappuis gut abgewechselt. "Wir haben ein starkes Rennen geliefert, die Verfolger konnten nicht aufholen", sagte der 19-Jährige. Mario Stecher und Co. vermochten den schon auf zehn Sekunden geschmolzenen Rückstand nicht wettzumachen. Rydzek: "Zum Glück waren wir im Zielsprint nur zu zweit."

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