vergrößernverkleinern
Harter Fight im Innviertel © APA (EXPA/Hackl)

Die Innviertler Festung wankte, aber sie fiel nicht. Die SV Ried erkämpfte sich am Mittwoch in der 23. Runde der

Die Innviertler Festung wankte, aber sie fiel nicht. Die SV Ried erkämpfte sich am Mittwoch in der 23. Runde der Fußball-Bundesliga gegen Wacker Innsbruck nach zweimaligem Rückstand ein 2:2 und ist damit weiter seit 23. Oktober in Heimspielen ungeschlagen. Kapitän Oliver Glasner verhinderte in der 92. Minute mit seinem Schuss aus 18 Metern das Ende der Rieder Heimserie.

Fünf Siege in Folge mit 8:1-Toren hatten die Fans der Wikinger seit Oktober im eigenen Stadion bejubeln dürfen, am Mittwoch schien der Lauf zu reißen. Marcel Schreter mit einem Elfmeter (13.) und Merino (74.) hatten Wacker zweimal in Führung gebracht, Guillem (57.) und schließlich Glasner retteten dem Winterkönig aber doch einen Punkt und damit die beeindruckende Serie.

In der Partie auf schwierigem, weil teils gefrorenen Rasen taten sich beide Mannschaften schwer. Chancen blieben eine Halbzeit lang Mangelware. Gleich die erste aber nützten die Gäste. Ried-Torhüter Thomas Gebauer, der erstmals nach einer sechsmonatigen Verletzungspause wegen eines Kreuzbandrisses wieder im Liga-Einsatz war, kam nach einem weiten Einwurf und einer Kopfball-Verlängerung gegen Miran Burgic zu spät und brachte die Innsbrucker Solo-Spitze zu Fall. Schiedsrichter Eisner entschied zurecht auf Elfmeter, den Marcel Schreter souverän zum 1:0 verwertete (13.).

Kurz darauf hatte Ried die einzige wirklich gute Möglichkeit der ersten Hälfte. Robert Zulj, der erstmals in der Startelf stand, brachte den Ball an Torhüter Grünwald aber nicht vorbei (18.). Bis zur 56. Minute war der der 19-Jährige im Einsatz, ehe Ried-Coach Paul Gludovatz seinen Standard-Stürmer Guillem brachte. Eine goldrichtige Entscheidung, denn nur gut eine Minute später war der Spanier nach Fehlern von Svejnoha und Bilgen zur Stelle und traf zum 1:1 (57.).

Das Spiel gewann durch den Ausgleich an Fahrt. Der Innsbrucker Ildiz mit einem Knaller ans Lattenkreuz (61.) und Royer auf der Gegenseite alleine vor dem Tor (63.), vergaben jeweils die Chance auf die Führung. Danach bewies auch Wacker-Trainer Walter Kogler ein glückliches Händchen. Vier Minuten nach seiner Einwechslung erzielte der im Winter verpflichtete Merino per Kopf sein erstes Tor für Innsbruck (74.), doch Glasner verdarb den Innsbruckern noch die Siegesfeier.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel