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Matt (r.) auf dem Weg zum Gesamtweltcup © APA (epa)

Der Tiroler Andreas Matt hat am Donnerstag einen weiteren großen Schritt in Richtung Ski-Cross-Gesamt-Weltcupsieg gemacht. Der

Der Tiroler Andreas Matt hat am Donnerstag einen weiteren großen Schritt in Richtung Ski-Cross-Gesamt-Weltcupsieg gemacht. Der 28-jährige WM-Dritte (599 Punkte) feierte in Grindelwald seinen 2. Saisonsieg nach Grasgehren und hat vor den letzten drei Saisonrennen schon mehr als 200 Punkte Vorsprung auf den Kanadier Christopher Delbosco (385), der hinter dem Finnen Jouni Pellinen Platz drei belegte.

Matt hatte auch schon in der Qualifikation die Bestzeit markiert und untermauerte seine derzeitige Topform mit seinem vierten Weltcupsieg nach jenen in Les Contamines (2009), Blue Mountain (2010) und eben Grasgehren. "Ich bin richtig happy, es passt momentan einfach perfekt", betonte der ÖSV-Topfahrer. In der laufenden Saison ist Matt damit inklusive der WM bei allen neun Saisonrennen in die Top-10 gefahren, achtmal davon schaffte er es ins Finale der besten Vier.

Aufgrund der starken Bilanz hat der Olympia-Silber-Medaillengewinner nun bereits am Sonntag im drittletzten Saisonbewerb in Meiringen-Hasliberg die Chance, die Gesamtweltcup-Wertung vorzeitig für sich zu entscheiden. "Daran denke ich noch nicht. Ich versuche, gute Rennen zu fahren, das andere kommt dann automatisch dazu", betonte Matt.

Der Bruder von Mario Matt hatte nur im Semifinale zu kämpfen, verbesserte sich aber nach einer tollen Aufholjagd von Rang vier noch auf den ersten Platz. Patrick Koller belegte bei seinem Comeback Rang 13, Christoph Wahrstötter (26.), Klaus Waldner (28.) und Florian Stengg (32.) landeten außerhalb der Top-20.

Bei den Damen fuhr die Steirerin Ofner in ihrem Comeback-Rennen, nach dem bei der WM erlittenen Speichenbruch im linken Unterarm und einer Verletzung der rechten Schulter, gleich auf Rang sechs. Der Sieg ging an die Norwegerin Marte Hoeie Gjefsen vor der Französin Ophelie David und der Deutschen Heidi Zacher. In der Gesamtwertung liegt Zacher (472) vor der Kanadierin Kelsey Serwa (400) voran.

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