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Auch Österreich wieder einmal mit dabei? © APA (Pfarrhofer)

Bei der Fußball-WM 2014 in Brasilien wird es keine Veränderungen bezüglich der kontinentalen Startplatz-Verteilung geben. Das

Bei der Fußball-WM 2014 in Brasilien wird es keine Veränderungen bezüglich der kontinentalen Startplatz-Verteilung geben. Das beschloss das FIFA-Exekutivkomitee. Demnach wird Europa bei der Endrunde mit 13 Nationen vertreten sein. Asien stellt vier bis fünf, Ozeanien null bis einen, Afrika fünf, die CONCACAF-Zone drei bis vier sowie Südamerika fünf bis sechs Teilnehmer.

Das WM-Teilnehmerfeld wird 32 Teams umfassen. Die Spiele im Play-off ("Barrage") werden künftig ausgelost. In den Ausscheidungsspielen werden jeweils der Fünfte der Südamerika- und der Asien-Gruppe, der Vierte aus Nord- und Zentralamerika sowie der Karibik und der Gewinner aus der Ozeanien-Gruppe in zwei Partien gelost.

Vor dem Endrundenturnier 2010 in Südafrika war noch festgelegt, dass der Ozeanien- gegen den Asienvertreter und die beiden Amerika-Teams gegeneinander spielen. Die jeweiligen Sieger aus Hin- und Rückspiel dürfen zur WM.

Die FIFA schwimmt unterdessen weiter in Geld. Der Weltverband hat nach eigenen Angaben zwischen 2007 und 2010 einen Überschuss von 631 Millionen US-Dollar (452 Millionen Euro) erwirtschaftet. Dies geht aus dem am Donnerstag präsentierten Finanzbericht hervor. Die Reserven des Weltverbandes um Präsident Joseph Blatter stiegen demnach auf 1,28 Milliarden Dollar (924 Mio. Euro).

Eingenommen hat die FIFA in diesem Zeitraum 4,189 Milliarden Dollar, ausgegeben 3,558 Milliarden. "Dank diesem überaus positiven Ergebnis, das vom finanziellen Erfolg der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika zeugt, konnte die FIFA ihre Entwicklungsprogramme fortsetzen und zahlreiche Fußballwettbewerbe und -Veranstaltungen durchführen", hieß es in einer Pressemitteilung. Allein 2010 verbuchte der Dachverband ein Plus von 202 Millionen US-Dollar.

Großen Gewinn wird die FIFA auch mit den beiden Weltmeisterschaften 2018 in Russland und 2022 in Katar machen: Das Exekutivkomitee verabschiedete die abgeschlossenen Fernsehverträge in Höhe von 1,7 Milliarden Dollar - nur für den Nahen und Mittleren Osten und auserwählte Gebiete in Asien und Lateinamerika. Diese Summe garantiert nach FIFA-Angaben Mehreinnahmen im Vergleich zu den Endrunden-Turnieren 2010 und 2014 in Höhe von 90 Prozent.

Bei der zweitägigen Sitzung des Exekutivkomitees wurde Franz Beckenbauer als Vorsitzender der FIFA-Task-Force 2014 bestätigt. Das Gremium arbeitet an der Verbesserung des Fußballs in Bereichen wie Spielregeln, Schiedsrichterwesen, Wettbewerbsbestimmungen, Frauenfußball und Medizin.

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