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Kraftpaket in Erklärungsnot © APA (epa)

Die positive A-Probe von Manchester Citys Kolo Touré hat in Großbritannien für Aufregung gesorgt. Als wahrscheinlichste

Die positive A-Probe von Manchester Citys Kolo Touré hat in Großbritannien für Aufregung gesorgt. Als wahrscheinlichste Ursache wurde in Englands Presse die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels genannt. Nach Angaben von Manchester City und des englischen Fußball-Verbandes FA lasse die in Toures A-Probe gefundene Substanz "eine glaubhafte, nicht mit Dopingabsicht verbundene Erklärung" zu.

Manchester City hatte Touré am Donnerstag bis auf weiteres suspendiert. Der Nationalspieler von der Elfenbeinküste bleibe bis zum Abschluss des rechtlichen Verfahrens für alle Spiele der "Citizens" suspendiert. Die Saison dürfte für den 29-Jährigen damit vorzeitig zu Ende sein.

Toure ist der erste Premier-League-Profi mit einem positiven Doping-Test seit 2004. Damals war der Rumäne Adrian Mutu von Chelsea auf Kokain getestet und daraufhin entlassen worden. 2003 war Rio Ferdinand nach einem verpassten Dopingtest mit einer achtmonatigen Sperre bestraft worden. 2009 wurde der Zweitliga-Torhüter Paddy Kenny von Sheffield United neun Monate gesperrt, nachdem er eine verbotene Substanz eingenommen hatte, die in einem Hustensaft enthalten war.

Simon Mensing vom schottischen Club Hamilton musste im Jänner wegen eines positiven Befundes auf Methylhexaneamin nach der Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels fünf Spiele aussetzen. Dabei hatte die Verpackung des Produkts die Aufschrift "Keine verbotenen Substanzen" getragen. Die britische Anti-Doping-Agentur warnte Sportler zuletzt vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln.

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