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An Sturms Schildenfeld kommt man nur schwer vorbei © APA (Leodolter/Almer)

Im Kampf um die Tabellenspitze empfängt Sturm Graz am Samstag (18.30 Uhr) den schwer angeschlagenen LASK. Das Linzer

Im Kampf um die Tabellenspitze empfängt Sturm Graz am Samstag (18.30 Uhr) den schwer angeschlagenen LASK. Das Linzer Schlusslicht schleppt sich mit einem Neun-Punkte-Rückstand auf Mattersburg in die Steiermark, die Fans der im Frühjahr noch ungeschlagenen Hausherren haben drei Punkte eingeplant.

Statistisch gesehen müsste der LASK bereits vor Anpfiff alle Hoffnung fahren lassen. Beim ersten Gastspiel in Graz kassierte man Anfang Dezember eine 0:5-Pleite, das Heimspiel ging mit 0:4 verloren. Roman Kienast, dem in beiden Partien ein Doppelpack gelang, ist diesmal aber verletzt nicht dabei. Einzig die bereits blasse Erinnerung an ihren bisher letzten Auswärtssieg in der Bundesliga könnte den Linzern Mut machen: Der fand am 24. April des Vorjahres just in der UPC-Arena statt.

Sturm-Coach Franco Foda will von einem Pflichtsieg aber nichts wissen. "Natürlich erwarten alle drei Punkte", sagte der Deutsche. "Aber man sollte nicht vergessen, dass es beim LASK einen Trainerwechsel gegeben hat und eine neue Motivation da ist."

Angesichts von fünf Heimspielen ohne Niederlage en suite, davon vier Siegen, dürfen die Blackies mit großer Zuversicht ins Spiel gehen, die bisher letzte Heimniederlage kassierte man am 16. Oktober des Vorjahres (0:1 gegen Ried). "Das Ziel ist, ungeschlagen zu bleiben. Ich werde den Spielern noch einmal klar machen, dass wir ein klares Ziel haben: Und das ist, vorne zu bleiben. Dann muss man aber auch zu Hause gegen den LASK alles geben." Foda hat wieder Manuel Weber zur Verfügung, neben Kienast fehlt weiter auch Goalie Christian Gratzei. Auf der Bank könnte wieder Jung-Tormann Alexander Schachner platznehmen.

Sein Vater Walter hat als Neo-Trainer des LASK das Ruder noch nicht herumreißen können, auch wenn man sich beim 2:3 gegen Wiener Neustadt am Mittwoch besser als zuletzt präsentierte. Inzwischen hat Schachner mit fast allen Spielern Einzelgespräche geführt, seine Systemvorstellungen konnte der Steirer freilich noch nicht implementieren. "Das ist in der kurzen Zeit nicht möglich", sagte Schachner. "Die kommende Woche haben wir dann aber nur für uns, da wird in Blöcken trainiert, von vorne bis hinten. Man hat ja gesehen, dass die Abstimmung nicht passt, Stellungsfehler passieren."

Auch wenn man vor allem mit sich selbst beschäftigt ist, hat Schachner seine Elf auch auf Sturm eingestellt. "Wir müssen die Räume sehr, sehr eng machen", forderte der 54-Jährige. "Wir wollen die Leistung vom Mittwoch bestätigen und die Fehler bzw. Geschenke minimieren."

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