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ÖFB-Präsident Leo Windtner © APA (Pfarrhofer/Archiv)

Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) will alles unternehmen, damit die Causa "Mögliche Manipulationen im österreichischen

Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) will alles unternehmen, damit die Causa "Mögliche Manipulationen im österreichischen Fußball" so schnell wie möglich aufgeklärt wird. "Für uns ist ein sauberer Fußballsport das höchste schützenswerte Gut, und wir verurteilen sämtliche versuchte oder möglicherweise gar durchgeführte Manipulationen auf das Schärfste", betonte ÖFB-Präsident Windtner am Samstag.

"Wir wollen und werden weiter alles in unserer Macht stehende beitragen, um zu einer möglichst raschen Aufklärung beitragen zu können", meinte er weiter. Bereits vor Monaten sei deshalb mit dem heimischen Justizministerium eine enge Zusammenarbeit in der Manipulationsaffäre vereinbart worden. Dem ÖFB war damals zugesichert worden, beim Aufkommen etwaiger Verdachtsmomente, die die Integrität der Bewerbe gefährden könnten bzw. gegenüber dem ÖFB angeschlossenen Vereinen oder Spielern bestehen, von den zuständigen Justizbehörden informiert zu werden. Der ÖFB betonte am Samstag neuerlich, dass ihm in diesem Zusammenhang in den vergangenen Wochen bzw. Monaten keine dementsprechende Mitteilung zur Kenntnis gebracht worden sei.

Aufgrund der aktuellen Medienberichte, die Akteure der österreichischen Bundesliga-Clubs SV Kapfenberg und TSV Hartberg in Zusammenhang mit möglichen Manipulationen im Fußball-Wettskandal rund um Ante Sapina gebracht haben, wandte sich der ÖFB am Freitag abermals an die zuständigen heimischen Justizbehörden. Dabei wurde die dringende Bitte deponiert, darüber informiert zu werden, ob tatsächlich Verdachtsmomente vorlägen oder bereits Ermittlungen im Laufen seien.

Zusätzlich wird der ÖFB am Montag auch erneut die in Deutschland für diese Causa zuständige Staatsanwaltschaft Bochum kontaktieren. Sollte sich dabei irgendein Verdachtsmoment bestätigen, wird der ÖFB um Akteneinsicht ersuchen.

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