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ÖSV-Stars in Innsbruck empfangen © APA (Parigger)

Am Samstagabend wurde in Oslo noch das zweite WM-Teamgold der österreichischen Springer von Hunderttausenden bejubelt und

Am Samstagabend wurde in Oslo noch das zweite WM-Teamgold der österreichischen Springer von Hunderttausenden bejubelt und gefeiert, knapp 24 Stunden später ist die Tiroler Abteilung der erfolgreichen "Flying Austrians" am Innsbrucker Flughafen empfangen worden. Die Medaillenhamster Gregor Schlierenzauer und Andreas Kofler sowie "Flugkapitän" Alexander Pointner strahlten um die Wette.

Abflug für die erfolgreichen rot-weiß-roten Adler war am frühen Sonntagnachmittag in Oslo. Nach einem Zwischenstopp in Wien flogen die Tiroler weiter nach Innsbruck. Martin Koch reiste weiter nach Kärnten. Nur Thomas Morgenstern, nach seinen drei Gold- und der Silbermedaille inzwischen der erfolgreichste nordische WM-Teilnehmer, musste mit Umweg heim nach Seeboden in Kärnten reisen. Da er mit einem Privatjet seines Sponsors nach Oslo zur WM geflogen war, musste er zuerst nach Salzburg, um dort sein Auto abzuholen.

"Es war eine unglaubliche Zeit in Oslo, aber jetzt bin ich froh, wieder zu Hause zu sein", bekannte Schlierenzauer, der neben den beiden Goldmedaillen mit der Mannschaft auch den Einzeltitel auf der Großschanze geholt hatte. Mitten unter den Fans waren auch Schlierenzauers Eltern sowie Manager-Onkel Markus Prock. Besondere Wünsche hatte der Stubaitaler aber nicht: "Ich will nach zwei Wochen in der Großstadt jetzt einfach die Berge genießen."

Auch Schlierenzauers Kollege Kofler freute sich auf sein zu Hause. "Das Wichtigste ist mir, endlich wieder in meinem eigenem Bett zu schlafen", sagte Kofler, "das ist mein Luxus, nachdem ich schon so viele Tage im Hotel verbracht habe." Zuvor wollte Kofler, der neben den Team-Medaillen auch Silber auf der Klein-Schanze geholt hatte, mit seiner Familie feiern. "Wir werden den Lachs genießen, den ich mitgenommen habe, aber dann ist Schluss mit Lachs und lustig", kündigte "Kofi" an.

Auch Cheftrainer Pointner, der von seiner Frau Angie und seinen vier Kindern in die Arme geschlossen wurde, hatte nach zwei Wochen in Norwegen nur zwei große Wünsche bei der Ankunft: "Das Hotel in Oslo war super, Lachs ist toll, ich will jetzt aber einmal wieder Spinatknödel essen. Und ich freue mich auf die Tage mit den Kindern."

Nach drei Tagen "Heimaturlaub" geht es für die Springer am Donnerstag wieder weiter zum Weltcupwochenende in Lahti (FIN), ehe eine Woche später in Planica (SLO) mit dem Skifliegen das Saisonfinale auf dem Programm steht. Nach dem Saisonfinish wird es in Fulpmes wieder einen großen Empfang für Schlierenzauer geben, kündigte Bürgermeister Robert Denifl an. Auch Kofler, der auch aus dem Stubaital stammt, jetzt aber in Thaur bei Innsbruck wohnt, soll geehrt werden.

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