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Innsbruck muss zum Nachtragsspiel nach Kapfenberg © APA (Leodolter/Almer)

Wacker Innsbruck schielt in der Bundesliga noch mit einem Auge auf die vorderen Plätze. Mit dem Nachtragsspiel der 21. Runde am

Wacker Innsbruck schielt in der Bundesliga noch mit einem Auge auf die vorderen Plätze. Mit dem Nachtragsspiel der 21. Runde am Mittwoch in Kapfenberg und einem Auswärtsauftritt drei Tage später gegen den LASK wartet auf den Aufsteiger die Woche der Wahrheit. "Nach dieser Woche werden wir Resümee ziehen und unsere weiteren Ziele für das Frühjahr festlegen", kündigte Trainer Walter Kogler an.

Zehn Zähler liegen die Tiroler bei einem Spiel weniger derzeit hinter dem viertplatzierten Winterkönig Ried, sieben hinter dem Fünften Wr. Neustadt. Für Kogler kein aussichtsloser Rückstand. "Machen wir sechs Punkte, haben wir nach vorne noch Chancen. Im Prinzip ist alles möglich, am Samstag wissen wir, wo es hingeht", erklärte der Kärntner. Wollen die Innsbrucker noch Boden in der Tabelle gutmachen, muss die Auswärtsschwäche allerdings abgelegt werden.

Seit acht Runden ging Wacker in der Fremde nicht mehr als Sieger vom Platz, der bis dato jüngste Auswärtssieg datiert vom 22. September 2010 - einem 4:2 in Kapfenberg. Damals legten die Tiroler mit einem Blitzstart mit drei Toren in 30 Minuten los. Ein Szenario, dass Kapfenberg am Mittwoch tunlichst vermeiden will. Mit einem 1:1 in Wiener Neustadt am Wochenende schrieben die steirischen "Falken" erstmals im Frühjahr an und brachen auch die drei Spiele andauernde Torsperre im Jahr 2011.

"Wir haben gegen Sturm, Rapid und Salzburg gespielt. Die Auslosung war sehr hart. Gegen Innsbruck wollen wir aber versuchen, voll zu punkten", kündigte KSV-Coach Werner Gregoritsch an. Nach dem Remis in Niederösterreich will man auch im Franz-Fekete-Stadion anschreiben. "Wir wollen auf alle Fälle nachlegen, auch wenn es sehr schwierig wird." Den Tirolern gleich hat Kapfenberg, dass man ebenfalls in einem direkten Duell zuletzt jubeln durfte. Ein 3:1 am Tivoli Anfang Dezember war der letzte volle Erfolg der seither fünf Spiele sieglosen Obersteirer.

Um auch zu Hause wieder einmal drei Zähler zu holen, muss sich bei Kapfenberg vor allem die Chancenauswertung verbessern. Diese brachte den 13 Punkte vor Schlusslicht LASK achtplatzierten KSV bereits im ersten Heimauftritt im Frühjahr gegen Salzburg um zumindest einen Punkt. "Was uns derzeit wirklich fehlt, ist die Kaltschnäuzigkeit und Cleverness vor dem Tor", gab Gregoritsch zu. Diese beweisen soll Stürmer Deni Alar, der laut seinem Coach eine ansteigende Formkurve besitzt.

Keine Probleme sollten die Bodenverhältnisse machen, die am 19. Februar eine Verlegung der Partie nach sich zogen. Die Innsbrucker, die nur auf den erkrankten Hauser verzichten müssen, bleiben nach dem Spiel auch gleich in der Steiermark. Am Freitag geht es von Leoben aus weiter nach Linz.

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