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"Spurs" retteten ihren Vorsprung aus dem Hinspiel © APA (epa)

Ein großer Name hat sich am Mittwoch aus der Fußball-Champions-League verabschiedet. Für den siebenfachen Meistercup- und

Ein großer Name hat sich am Mittwoch aus der Fußball-Champions-League verabschiedet. Für den siebenfachen Meistercup- und CL-Sieger AC Milan war im Achtelfinale Endstation. Der italienische Tabellenführer kam bei Tottenham Hotspur nicht über ein 0:0 hinaus und ist nach dem 0:1 im Hinspiel ausgeschieden. Schalke 04 setzte sich dank eines 3:1-Heimsieges gegen Valencia (Hinspiel 1:1).

CL-Debütant Tottenham zog damit gleich bei der ersten Teilnahme an der Königsklasse ins Viertelfinale ein. Dabei hatte Milan die Partie über weite Strecken dominiert, die Londoner von Beginn an weit in die eigene Hälfte gedrängt. Das sonst so gefährliche Flügelspiel der Londoner kam gar nicht zur Geltung - auch, weil Shooting-Star Gareth Bale erst in der 66. Minute eingewechselt wurde. Auf der rechten Seite war Teamkollege Aaron Lennon vor der Pause gar nicht vorhanden.

Die Italiener hatten deutlich mehr Ballbesitz, Großchancen vor der Pause aber nur deren zwei. Nach einem Ausflug von Tottenham-Keeper Gomes wurde ein Schuss von Robinho so abgeblockt, dass ihn Gallas noch von der Linie kratzte (26.). Wenig später scheiterte Pato an Gomes (32.). Nach Seitenwechsel musste Gomes in höchster Not vor Robinho retten (66.). Auch mit der Einwechslung von Bale kam kaum Entlastung, Zählbares brachten die Mailänder aber nicht zustande.

In einem finalen Sturmlauf kamen Pato (77.) und Robinho (91.) einem Treffer am nächsten, beide verfehlten das Gehäuse aber knapp. Den Unterschied machte damit ein Konter-Tor von Peter Crouch im Hinspiel nach genialer Vorarbeit von Lennon.

Schalke drehte die Partie gegen Valencia. Ricardo Costa hatte den spanischen Tabellendritten in Front gebracht, nachdem ihm sein Teamkollege Mehmet Topal praktisch auf den Kopf geschossen hatte (17.). Für Schalke war zumeist am Sechzehner Schluss, also musste eine Standardsituation die Wende einleiten: Jefferson Farfan platzierte einen Freistoß perfekt im rechten Eck, Valencia-Keeper Vicente Guaita war nur noch mit den Fingerspitzen dran (40.).

Nach Seitenwechsel war Guaita zuerst bei einer Flanke unsicher, parierte dann gegen Farfan. Im Nachschuss drückte Mario Gavranovic mit Hilfe beider Innenstangen den Ball über die Linie - das erste Champions-League-Tor des 21-jährigen Schweizers, der anstelle des verletzten Klaas-Jan Huntelaar ins Team gerutscht war. Für die endgültige Entscheidung sorge Farfan mit seinem zweiten Treffer. Der Peruaner war alleine aufs Tor zugelaufen (94.). Auf der Gegenseite hatte DFB-Teamkeeper Manuel Neuer den Aufstieg mit einer sensationellen Parade gegen Aduriz festgehalten (58.).

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