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Nach einem Remis fällt das Abklatschen leicht © APA (Leodolter)

Die Nullnummer im Bundesliga-Nachtragsspiel zwischen Kapfenberg und Wacker Innsbruck hat keinem Verein geholfen. Nur 1.800 Fans

Die Nullnummer im Bundesliga-Nachtragsspiel zwischen Kapfenberg und Wacker Innsbruck hat keinem Verein geholfen. Nur 1.800 Fans waren am Mittwochabend Zeugen eines Fußballspiels, in dem die Höhepunkte fehlten.

Wacker ist damit seit neun Spielen in der Fremde sieglos. Für die Kapfenberger, die seit sechs Partien einem Erfolg nachlaufen, war es der zweite Punkt im Frühjahr. Beide Clubs sind damit vorerst auf den Rängen sieben (Innsbruck) und acht (Kapfenberg) einzementiert.

Nach einer schlechten ersten Halbzeit hatte Wacker nach der Pause den Siegestreffer am Fuß, doch Muhammed Ildiz, der alleine auf Raphael Wolf zugelaufen war, scheiterte am steirischen Schlussmann (63.). Das war die einzige magere Ausbeute, dabei waren in den ersten beiden Saisonduellen gleich zehn Tore (Wacker siegte in Kapfenberg 4:2, die Steirer am Tivoli 3:1) gefallen. Dementsprechend harsch fiel auch die Selbstkritik auf beiden Seiten aus.

"Das war 90 Minuten Werbung für jede andere Sportart nur nicht für Fußball", bekannte Innsbruck-Verteidiger Georg Harding freimütig. Auch sein Trainer Walter Kogler sah es ähnlich: "Die erste Hälfte war auf ganz schwachem Niveau, da wurde auf beiden Seiten der Ball nur hoch nach vorne gespielt. In der zweiten Hälfte haben wir versucht den Ball flach zu spielen und sind besser ins Spiel gekommen. Letztlich waren wir dem Sieg doch näher."

Doch das große Ziel der Innsbrucker, mit einem Sieg-Doppelpack zuerst in Kapfenberg und am Samstag beim LASK, dem vorderen Mittelfeld der Tabelle näher zu kommen, wurde verabsäumt. Die Innsbrucker blieben in der Steiermark und reisen am Freitag von Leoben direkt nach Oberösterreich.

Kapfenberg-Trainer Werner Gregoritsch konnte mit dem Punkt leben: "Die Defensive ist sehr gut gestanden, hat kaum Torchancen zugelassen. Nur in der Offensive hat es nicht geklappt, das war zu wenig. Wir haben unsere Kombinationen nicht fertig gespielt." Dominique Taboga fand trotz eines schwachen Spiels auch positive Ansätze. "Es war schwer zu spielen, aber wir haben zwei Ziele erreicht. Wir haben zu Null gespielt und nach hinten den Vorsprung zum LASK um einen Punkt vergrößert." Taboga ist genauso wie sein Innenverteidiger-Kollege Matej Mavric für das kommende Spiel in Mattersburg gelbgesperrt.

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