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Gottwald gibt in Finnland seinen Abschied © APA (Gindl)

Eine Woche nach dem Ende der eindrucks- und stimmungsvollen Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Oslo steigt in Lahti das

Eine Woche nach dem Ende der eindrucks- und stimmungsvollen Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Oslo steigt in Lahti das nächste nordische Fest. Bei den seit 1923 ausgetragenen Lahti-Skispielen ("Salpausselän Kisat") wollen die bei der WM so erfolgreichen Nordischen des ÖSV ihre Erfolgsserie fortsetzen. Felix Gottwald gibt in Finnland seine Abschiedsvorstellung.

Während die Skispringer erst nächstes Wochenende in Planica ihre Weltcupsaison beenden, stehen für die Nordischen Kombinierer am Freitag und Samstag die letzten beiden Bewerbe der diesmal kurzen Saison mit nur 13 Bewerben auf dem Programm. Gottwald bestreitet in Lahti, wo er 2003 als bisher letzter Österreicher im Weltcup gewonnen hat, den letzten Wettkampf seiner Karriere. Ob es ganz ohne Wehmut gehen wird, wie der 35-jährige Salzburger angekündigt hat, wird sich zeigen. Das Ambiente ist eines Champions würdig, im Vorjahr waren über 76.000 Zuschauer zu den Bewerben gekommen.

Gottwald hat 18 Medaillen bei Olympischen Spielen (3-1-3) und Nordischen Weltmeisterschaften (3-2-6) geholt und im Weltcup bisher 23 Bewerbe gewonnen. In dieser Saison war er so wie Mario Stecher zweimal erfolgreich, auf den Gesamtweltcup haben aber beide keine Chance mehr. Der Franzose Jason Lamy Chappuis hat 180 Zähler Vorsprung auf den Norweger Mikko Kokslien und steht damit vor der erfolgreichen Titelverteidigung. Das ÖSV-Team will sich aber so wie im Vorjahr Platz eins in der Nationenwertung holten. Die Österreicher führen mit dem komfortablen Vorsprung von 385 Punkten auf Norwegen.

Im Skispringen ist der Weltcup schon vor der WM entschieden worden. Thomas Morgenstern hat sich nach seinem Triumph bei der Vierschanzentournee auch die große Kristallkugel geholt, noch ehe er sich bei der WM mit drei Gold- und einer Silbermedaille zum herausragenden Springer krönte.

Alexander Pointner reist mit dem WM-Team an, das mit den beiden Teambewerben, von der Großschanze (Schlierenzauer) und der Normalschanze (Morgenstern) alle Goldmedaillen gewonnen hat. Neben dem zweimal vergoldeten Quartett mit Thomas Morgenstern, Gregor Schlierenzauer, Andreas Kofler und Martin Koch sind auch Manuel Fettner und Wolfgang Loitzl dabei. "Es war eine sehr erfolgreiche WM. Wir wollen den Schwung in die letzten zwei Wettkampfwochenenden mitnehmen und einen schönen Saisonabschluss feiern", erklärte Pointner.

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