vergrößernverkleinern
Kartnig hatte Steuern hinterzogen © APA (Leodolter)

Im Grazer Straflandesgericht ist am Freitag der Prozess gegen Hannes Kartnig fortgesetzt worden. Dem Ex-Präsidenten des

Im Grazer Straflandesgericht ist am Freitag der Prozess gegen Hannes Kartnig fortgesetzt worden. Dem Ex-Präsidenten des Fußballclubs SK Sturm Graz wird schwerer Betrug, betrügerische Krida, grob fahrlässige Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen sowie das Finanzvergehen der Abgabenhinterziehung vorgeworfen.

Neben Kartnig müssen sich sieben weitere Beschuldigte, darunter der ehemalige Sportdirektor Heinz Schilcher sowie Mitglieder des früheren Vorstandes, vor einem Schöffensenat verantworten.

Am ersten Tag waren Staatsanwalt Johannes Winklhofer und die Verteidiger der acht Beschuldigten am Wort. Während der Ankläger Hannes Kartnig als "faktisch alleinigen Geschäftsführer" bezeichnete, der nun den ehemaligen Vorstand "in den Abgrund reißt", zeichnete Verteidiger Richard Soyer das Bild des "begnadeten Volksschauspielers", der "durch und durch emotional und eine PR-Maschine für Sturm Graz" war.

Für den zweiten Tag ist die Befragung von Hannes Kartnig geplant. Er hatte sich bereits am ersten Tag hinsichtlich der Steuerhinterziehung schuldig bekannt, allerdings nicht in der angeklagten Höhe von 10,2 Mio. Euro, sondern für "zwei, drei Millionen".

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel