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Janko hatte sich die Hand gebrochen © APA (epa)

Was ihm mit den Salzburger Bullen nie gelungen ist, das dürfte Marc Janko in den Niederlanden gelingen. Der ÖFB-Teamstürmer

Was ihm mit den Salzburger Bullen nie gelungen ist, das dürfte Marc Janko in den Niederlanden gelingen. Der ÖFB-Teamstürmer steht mit Twente Enschede nach dem klaren 3:0-Heimsieg am Donnerstagabend gegen Zenit St. Petersburg, den UEFA-Cup-Sieger von 2008, schon vor dem Rückspiel in einer Woche in Russland vor dem Einzug ins Viertelfinale der Fußball-Europa League.

"Ein sensationelles Ergebnis. Wir haben gegen ein Topteam eine taktische Meisterleistung erbracht", freute sich Janko, obwohl er die 90 Minuten als Wechselspieler von der Bank miterlebt hatte. Natürlich sei er enttäuscht, in einem so wichtigen Spiel nicht dabei gewesen zu sein. "Aber für die Heilung meiner gebrochenen Mittelhand war es sicher positiv. Ich habe es geahnt, dass mich der Trainer nur im Notfall bringen wird", meinte der Niederösterreicher. Dass Michel Preud'homme seinen Torjäger auf der Bank lassen würde, zeichnete sich nach dem 2:0 ab, als sich der niederländische Meister, für den Luuk de Jong (2) und Danny Landzaat trafen, zurückzog und auf Konter lauerte.

Janko warnte jedoch davor, sich schon in der Runde der letzten acht Teams zu wähnen. "Wir dürfen uns nicht in Sicherheit wiegen. Nur wenn wir auch auswärts treffen, dann dürfte der Wille von Zenit gebrochen sein", glaubt der in dieser Saison immer wieder durch Blessuren gehandicapte Legionär. Für ihn und seine Mitspieler geht es am Sonntag (14.30 Uhr) in der 27. Runde der Ehrendivision weiter. Der Tabellenzweite hat den Vorletzten VVV Venlo zu Gast.

Spitzenreiter PSV Eindhoven, der drei Punkte Vorsprung auf den Titelverteidiger aufweist, spielt ebenfalls am Sonntag auswärts gegen NEC Nijmegen. Der drittplatzierte Cupsieger Ajax Amsterdam, der weitere zwei Punkte zurückliegt, trifft auch am Sonntag in Tilburg auf das Schlusslicht Willem II mit dem Österreicher Andreas Lasnik.

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