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Sumann will in Russland wieder zuschlagen © APA (epa)

Einzel-Bronzemedaillengewinner Christoph Sumann und Simon Eder sind im Massenstartbewerb der Biathlon-Weltmeisterschaften am

Einzel-Bronzemedaillengewinner Christoph Sumann und Simon Eder sind im Massenstartbewerb der Biathlon-Weltmeisterschaften am Samstag (14.30 Uhr/live ORF eins) die einzigen österreichischen Vertreter. Für eine Medaille kommt wohl nur Sumann infrage, da sich Eder bisher in Chanty-Mansijsk nicht in Hochform präsentierte.

Titelverteidiger Dominik Landertinger und Daniel Mesotitsch müssen beim abschließenden Herren-Rennen der Titelkämpfe in Sibirien wegen ihrer bisher durchwachsenen WM-Resultate hingegen zuschauen.

Sumann ist in der jüngsten WM-Disziplin aufgrund seiner gezeigten Leistungssteigerung einer von zahlreichen Anwärtern auf Edelmetall. Der Steirer will über die 15 Kilometer wie vor zwei Jahren bei seinem Vizeweltmeistertitel in Südkorea wieder um Edelmetall mitlaufen. "Ich kann nach der Bronzemedaille ohne Druck in das Rennen gehen. Ich habe mir im Einzel auch im Schießen wieder das nötige Selbstvertrauen geholt, läuferisch ist es sowieso von Anfang an gut gelaufen", erklärte der Steirer gegenüber der APA - Austria Presse Agentur.

Der Routinier spekuliert auch damit, dass die Formkurve bei anderen nach den zwei harten WM-Wochen nach unten zeigt. Mit dem Massenstart hat der Olympia-Zweite in der Verfolgung noch eine spezielle Rechnung offen, denn bei den Winterspielen in Vancouver verpasste er als Vierter ein Medaille nur ganz knapp.

Eder ist zwar bei der WM mit den Rängen 17, 14 und 17 wie im gesamten Saisonverlauf der bisher konstanteste Österreicher gewesen. Der Salzburger muss am Samstag aber erstmals fehlerfrei schießen und sich zudem läuferisch stark steigern, um ganz vorne mitmischen zu können.

Noch-Weltmeister Landertinger hatte nach schwachem WM-Beginn im Einzelbewerb zwar eine Aufwärtstrend gezeigt, Platz 16 war für die Massenstart-Qualifikation aber zu wenig. "Ich habe schon vor der WM gewusst, dass es knapp werden würde und leider ist es sich knapp nicht ausgegangen", sagte der Tiroler. Sein routinierter Teamkollege Mesotitsch war durch das schwache Einzelrennen im letzten Moment noch aus dem Massenstart-Feld gerutscht.

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