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Haas war per Kopf erfolgreich © APA (Leodolter)

Der SK Sturm Graz ist zum Auftakt der 25. Runde der Fußball-Bundesliga nach Punkten mit Tabellenführer Austria, der erst am

Der SK Sturm Graz ist zum Auftakt der 25. Runde der Fußball-Bundesliga nach Punkten mit Tabellenführer Austria, der erst am Sonntag im Derby auf Rapid trifft, gleichgezogen. Die Steirer feierten am Samstag vor 7.970 Zuschauern in der UPC-Arena gegen den SC Magna Wiener Neustadt einen 1:0-(1:0)-Zittersieg. Matchwinner war Mario Haas, der in der 32. Minute per Kopf erfolgreich war.

Die Truppe von Coach Franco Foda rehabilitierte sich damit für das magere 1:1-Heimremis gegen den LASK vor einer Woche und ist im Frühjahr weiter unbesiegt (3 Siege, 3 Remis). Auch im direkten Meisterschaftsvergleich mit den fünftplatzierten Niederösterreichern, die zum ersten Mal nach drei Runden wieder verloren, sind die Grazer nach dem fünften Sieg im siebenten Spiel weiter ungeschlagen.

Foda hatte nach dem 1:1 gegen den LASK die Mannschaft gleich an fünf Position verändert. Überraschend stand Routinier Haas in der Startformation - zum ersten Mal in der Liga seit der 36. Runde der vergangenen Saison, in der es am 13. Mai 2010 gegen Salzburg eine 0:2-Niederlage gesetzt hatte. Sturm Toptorjäger Roman Kienast saß erstmals nach seinem überstandenen Muskelfaserriss zumindest wieder auf der Bank und kam in der Nachspielzeit zu ein paar Einsatzminuten.

Die Grazer waren vor den Augen von ÖFB-Teamchef Dietmar Constantini zu Beginn vor allem auf Sicherheit bedacht und wirkten im Spiel nach vorne ziemlich ideenlos. Wenig überraschend war daher, dass die Grazer nur aus einer Standardsituation zum Erfolg kamen. Einen Wolf-Eckball verlängerte Schildenfeld per Kopf und der am langen Eck völlig alleingelassene Haas hatte keine Mühe, aus kürzester Distanz einzuköpfeln (32.). Es war der fünfte Saisontreffer für den Sturm-Stürmer und der 143. Ligatreffer im 417. Spiel in Österreichs höchster Spielklasse.

Davon abgesehen waren die sehr gut organisierten Niederösterreicher aber sogar etwas besser und hatten auch die gefährlicheren Momente, obwohl Kolousek wegen Adduktorenproblemen nach dem Aufwärmen passen hatte müssen. Nach einer Simkovic-Idealflanke knallte Aigner den Ball im Fallen volley an die Latte (12.). Zudem scheiterte Kolousek-Ersatzmann Helly, der zum ersten Mal in der Startformation stand, an Sturm-Goalie Cavlina, der Nachschuss von Simkovic ging hauchdünn am Tor vorbei (43.). Ramsebner traf per Kopf auch noch die Latte, Schiedsrichter Schüttengruber hatte allerdings fälschlicherweise wegen Abseits abgepfiffen.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielgeschehen. Sturm begnügte sich mit dem Vorsprung im Rücken mit dem Nötigsten und wurde deshalb auch hin und wieder mit Pfiffen vom eigenen Publikum bedacht, auf der anderen Seite mangelte es den immer wieder gefällig kombinierenden Wiener Neustädtern aber an der Effizienz.

Die beste Chance vergab Sadovic, der das Tor nach einer Thonhofer-Hereingabe knapp verfehlte (77.). In der Schlussphase hielt Sturm-Goalie Cavlina mit einer tollen Parade bei einem Thonhofer-Schuss aus 20 Metern, den er zur Ecke abwehrte, den Sieg fest (87.). Die Steirer gewannen damit auch die dritte Neuauflage des Cupfinales von 2010 in der laufenden Saison nach den 4:2- und 3:0-Erfolgen.

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