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Gibt sich der LASK auf? © APA (rubra)

Beim stark abstiegsgefährdeten Fußball-Bundesligisten LASK scheinen die Lichter schön langsam auszugehen. Nach der

Beim stark abstiegsgefährdeten Fußball-Bundesligisten LASK scheinen die Lichter schön langsam auszugehen. Nach der 0:1-Heimniederlage gegen Wacker Innsbruck und dem gleichzeitigen 1:1 von Mattersburg gegen Kapfenberg fehlen dem Schlusslicht schon neun Punkte auf das rettende Ufer, weshalb selbst Neo-Coach Walter Schachner am Samstag erste Anzeichen von Resignation erkennen ließ.

"Man kann nicht immer nur sagen, wir geben nicht auf, so lange der Klassenerhalt theoretisch möglich ist. Man muss den Tatsachen ins Auge sehen. Gegen wen sollen wir gewinnen, wenn wir gegen Wacker daheim verlieren?", fragte sich der Steirer, dessen Truppe in den vergangenen 14 Spielen bei 3 Unentschieden gleich 11 Niederlagen kassierte. In den kommenden drei Runden heißen die Gegner Rapid und zweimal Salzburg.

Für den Abstiegsfall sind laut Schachner bereits Vorkehrungen getroffen worden. "Es gibt einen Plan B, wenn wir den Klassenerhalt nicht schaffen. Der LASK ist ein Traditionsverein, der wird weiterleben", betonte der Betreuer.

Dass die Tabellensituation nicht noch aussichtsloser ist, verdankt der LASK dem späten 1:1 der Kapfenberger in Mattersburg - allerdings resultierte der Treffer aus einer Abseitsposition von Michael Gregoritsch. "Doch das war eine Millimeter-Entscheidung. In neun von zehn Fällen gibt man dieses Tor", behauptete Trainer Werner Gregoritsch. Davor war den Obersteirern ein regulärer Treffer durch Tomasz Welnicki wegen angeblichen Foulspiels aberkannt worden.

Mattersburg-Trainer Franz Lederer ärgerte sich über seiner Meinung nach zwei verlorene Punkte. "In der Schlussphase haben wir uns zu weit zurückgezogen, da lädt man den Gegner natürlich ein."

Als Stimmungsaufheller diente dem Betreuer der über weite Strecken gelungene erste Bundesliga-Auftritt des 16-jährigen Christian Gartner in der Startformation. "Er hat meine Erwartungen voll erfüllt, gute Pässe gespielt und die Qualität für einen Stammspieler", sagte Lederer über den ÖFB-U17-Kapitän, der mit seiner Auswahl Ende März in der Qualifikations-Eliterunde in den Niederlanden um die EM-Teilnahme kämpft.

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