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Mit 3:0-Vorsprung zu Zenit St. Petersburg © APA (epa)

Marc Janko hat mit Twente Enschede in St. Petersburg den Aufstieg ins Europa-League-Viertelfinale im Visier und das "Triple" im

Marc Janko hat mit Twente Enschede in St. Petersburg den Aufstieg ins Europa-League-Viertelfinale im Visier und das "Triple" im Hinterkopf. Sollte der niederländische Fußball-Meister am Donnerstag den 3:0-Vorsprung erfolgreich verteidigen, würde er weiter auf drei Hochzeiten tanzen - im Cup-Finale wartet Ajax Amsterdam und in der Meisterschaft fehlt nur ein Punkt auf Spitzenreiter PSV Eindhoven.

Janko ist nach eigenen Angaben "fokussiert wie noch nie". Der ÖFB-Teamkapitän sprach aber auch eine eindringliche Warnung an seine Clubkollegen aus: "Wir haben noch nichts gewonnen. Wir dürfen jetzt nicht nachlassen, sondern müssen Titel holen. Wir sind überall vertreten, aber wir können auch durch die Finger schauen und alles verlieren."

Deshalb dürfe man sich auch in St. Petersburg nicht in Sicherheit wiegen. "Wir müssen den Sack zumachen. Wenn uns ein Auswärtstor gelingt, dann müsste Zenit schon fünf erzielen - und bei allem Respekt, das schaffen sie gegen uns nicht. Wir dürfen uns aber auf keine Harakiri-Aktionen einlassen", forderte Janko.

Im Zusammenhang mit seiner gebrochenen Mittelhand gab es für den Goalgetter zuletzt Entwarnung. Nach dem Gipsbruch gegen Venlo stellte sich im Röntgen heraus, dass sich die Bruchstellen nicht verschoben haben. Lediglich ein neuer, stabilerer Gipsverband wurde notwendig. "Es nutzt nichts, ich muss mich mit dem Verband anfreunden. Wenigstens sind die Schmerzen weniger geworden", meinte Janko, der seinen Ring- und kleinen Finger der verletzten Hand nicht bewegen kann. Daher benötigt er bei prognostizierten minus zwölf Grad einen Spezialhandschuh, um Erfrierungen vorzubeugen.

Auch Twentes Liga-Rivale Ajax Amsterdam reist nach Russland, steht aber vor einer ungleich schwierigeren Aufgabe - das Hinspiel gegen Spartak Moskau wurde vor eigenem Publikum 0:1 verloren. Ebenfalls einen 0:1-Rückstand muss Liverpool gegen Sporting Braga wettmachen, allerdings an der Anfield Road. Bedrohlicher ist die Lage für Manchester City, das im Heimspiel gegen Dynamo Kiew einen 0:2-Rückstand aufzuholen hat.

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