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Der Bayern-Spieler (re.) verlor die Beherrschung © APA (epa)

Einige Bayern-Profis lagen niedergeschlagen auf dem Rasen, andere stapften frustriert in die Kabine - aber

Einige Bayern-Profis lagen niedergeschlagen auf dem Rasen, andere stapften frustriert in die Kabine - aber Bastian Schweinsteiger war hellwach und ging auf Marco Materazzi los. "Jetzt kann ich Zidane verstehen", erzählte der deutsche Mittelfeldspieler nach dem 2:3 im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League am Dienstagabend in der Münchner Allianz Arena, warum er so besonders erbost gewesen war.

"Der hat mich schon vor dem Spiel im Kabinengang provoziert und nach dem Spiel nochmals", berichtete Schweinsteiger im Sky-TV-Studio. Erst mit vereinten Kräften von Leuten aus beiden Lagern war er von einem Angriff auf den italienischen Weltmeister von 2006 abgehalten werden. Der WM-Bösewicht Materazzi hatte vor fünf Jahren den Franzosen Zinedine Zidane im Finale von Berlin so lange provoziert, bis dieser die Nerven verlor und nach einem Kopfstoß gegen den Italiener die Rote Karte sah.

Nach dem Erfolg in der Allianz Arena tanzte Materazzi, der bei Inter nur noch Reservist ist, ausgelassen auf dem Platz herum. Irgendwas - bestimmt nicht Nettes - rief er dann in Richtung Schweinsteiger, der prompt die Beherrschung verlor. Welche Worte ihm der Italiener entgegengeschleudert hatte, verriet der Bayern-Profi nicht.

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