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Materazzi soll Schweinsteiger provoziert haben © APA (epa)

Die verbale Kontroverse zwischen Marco Materazzi und Bastian Schweinsteiger nach dem Fußball-Champions League-Achtelfinale

Die verbale Kontroverse zwischen Marco Materazzi und Bastian Schweinsteiger nach dem Fußball-Champions League-Achtelfinale zwischen Inter und Bayern (3:2) hat eine Fortsetzung erhalten. "Ich habe ihm nur gesagt, dass es besser ist, erst zu reden, wenn man gewonnen hat, und nicht vorher", klärte der Italiener, der als Ersatzspieler des Titelverteidigers nicht zum Einsatz gekommen war, auf.

Er habe den deutschen Mittelfeldspieler nicht provozieren wollen. Schweinsteiger habe vor dem Spiel zu viel geredet, behauptet der italienische Weltmeister von 2006. Seit zwei Wochen habe er von der "Revanche von Madrid" (CL-Finale 2010 2:0 für Inter gegen Bayern) gesprochen, sich gefragt, ob die Mailänder "wie Italiener spielen würden". Außerdem habe der Bayer gesagt, dass er "nur die Gesichter von Milan-Spielern kenne".

Schweinsteiger war nach dem K.o. des deutschen Rekordmeisters am Dienstag in der Allianz Arena auf den Inter-Verteidiger losgegangen und hatte ihn später als Provokateur bezeichnet. "Jetzt kann ich Zidane verstehen", meinte der Mittelfeldspieler in Anspielung auf den Kopfstoß des Franzosen Zinedine Zidane im WM-Finale 2006. Damals hatte der Azzurro in Berlin so provoziert, dass der Weltstar die Nerven verlor, Materazzi niederstreckte und dafür ausgeschlossen wurde.

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