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Der Routinier trifft am Freitag auf Kaiserslautern © APA (dpa)

Gladbach-Legionär Martin Stranzl, der im Winter von Spartak Moskau in die deutsche Fußball-Bundesliga zurückgekehrt ist, hat

Gladbach-Legionär Martin Stranzl, der im Winter von Spartak Moskau in die deutsche Fußball-Bundesliga zurückgekehrt ist, hat vor dem wichtigen Kellerduell mit dem 1. FC Kaiserslautern (Marco Knaller, Clemens Walch, Erwin Hoffer) am Freitagabend als "Top-Verpflichtung" Lob erhalten. "Mit ihm hat die Wackel-Abwehr der Hinrunde (47 Gegentore) deutlich an Stabilität gewonnen", schrieb der "kicker".

Mit Dante und Stranzl verfüge das Zentrum der Viererkette über zwei kopfballstarke, abgeklärte Innenverteidiger, die auch in der Offensive nicht zu unterschätzen seien. Der Burgenländer hat derzeit ein Tor und einen Assist auf dem Konto. Für die 800.000 Euro, die Gladbachs Sportdirektor Max Eberl an die Russen überwiesen habe, sei Stranzl ein Schnäppchen. Der frühere ÖFB-Teamspieler steht gegen die Lauterer vor seinem 150. Einsatz in der Bundesliga.

"Das Spiel ist für uns sehr, sehr wichtig. Kaiserslautern reicht ein Punkt, uns nicht", sagte Stranzls Trainer Lucien Favre. Das Tabellenschlusslicht weist nach seinem Aufwärtstrend (sieben Punkte aus jüngsten vier Spielen) bzw. vor der 27. Runde fünf Zähler Rückstand auf den Aufsteiger aus der Pfalz auf. Die Lauterer sind derzeit Tabellen-14, haben daheim die Gladbacher 3:0 geschlagen.

Ob die Gäste wieder mit Srdjan Lakic, der zuletzt mit Verletzung außer Gefecht war, oder Hoffer stürmen werden, ist noch nicht entschieden. Der Ex-Rapidler, der am vergangenen Wochenende daheim gegen SC Freiburg in der Startelf gestanden war und das Siegestor zum 2:1 erzielt hatte, hat einen Schlag gegen den Oberschenkel gut verdaut. Er versprach: "Ich werde richtig Gas geben, möglichst wieder von Beginn an."

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