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Benefizspiel für die Erdbeben- und Tsunami-Opfer © APA (epa)

Japans Fußball-Nationalmannschaft bestreitet am 29. März ein Benefizspiel gegen eine Auswahl der heimischen Profiliga. Die

Japans Fußball-Nationalmannschaft bestreitet am 29. März ein Benefizspiel gegen eine Auswahl der heimischen Profiliga. Die Einnahmen der Partie im Nagai Stadium von Osaka sollen den Opfern der Erdbebenkatastrophe zu Gute kommen. Das teilte der japanische Fußballverband (JFA) mit. Zuvor hatten die geplanten Testspiele gegen Montenegro (25. März) und Neuseeland (29. März) abgesagt werden müssen.

Ob die in Europa aktiven japanischen Fußball-Profis teilnehmen werden, stand vorerst nicht fest. Eine Abstellungspflicht besteht für die Clubs nicht.

Während zahlreiche Sportveranstaltungen abgesagt oder verschoben wurden, beginnt ein Teil der japanischen Baseball-Meisterschaft wie geplant in der kommenden Woche. Die aus sechs Teams bestehende Central League nimmt ihren Spielbetrieb am 25. März auf.

Das führte freilich zu heftiger Kritik der Spielergewerkschaft. "Es ist eine Schande. Unter den Spielern herrscht Konsens, dass es unangebracht ist, die Saison zu beginnen, wenn man an die Toten, die Vermissten und die Evakuierten denkt. Es ist einfach zu früh", sagte Spielervertreter Takahiro Arai. Die Pacific League, deren Clubs aus vom folgenschweren Erdbeben viel stärker betroffenen Landesteilen kommen, hat ihren Meisterschaftsauftakt hingegen vorerst auf 12. April verschoben.

Indes wollen mehrere japanische Sportgrößen ihr Heimatland mit einem Hilfsprojekt unterstützen. Der Fonds namens "Team Japan" hat nach fünf Tagen bereits rund 160.000 Euro gesammelt. Die Initiative gehört zum vom Triathleten Masuro Yumoto initiierten Wohltätigkeitsprojekt "JustGiving Japan". Zu den Athleten, die sich an der Aktion beteiligen, zählt unter anderen Weltklasse-Hürdenläufer Dai Tamesue.

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