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Mario Balotelli steht nicht im ManCity-Kader © APA (epa)

Für Chelsea und Manchester City geht es am Sonntag im direkten Duell wohl um die letzte Chance auf den englischen

Für Chelsea und Manchester City geht es am Sonntag im direkten Duell wohl um die letzte Chance auf den englischen Fußball-Meistertitel. Der Verlierer des Schlagers an den Stamford Bridge muss aber nicht nur Platz eins abschreiben, sondern läuft auch Gefahr, im Rennen um eine Champions-League-Teilnahme ins Hintertreffen zu geraten, weil Tottenham Hotspur nur knapp dahinter lauert.

Der Tabellenvierte Chelsea liegt nach Verlustpunkten gerechnet sechs Zähler hinter Spitzenreiter Manchester United. Auf die drittplatzierten "Citizens", die ein Spiel mehr ausgetragen haben, fehlen zwei Punkte. Die Londoner tankten zuletzt mit dem problemlosen Aufstieg ins Champions-League-Viertelfinale Selbstvertrauen, City hingegen muss das Aus in der Europa League verkraften.

Beim 1:0-Heimsieg am Donnerstag über Dynamo Kiew, der nach dem 0:2 im Achtelfinal-Hinspiel zu wenig war, sorgte "Enfant terrible" Mario Balotelli einmal mehr für Negativ-Schlagzeilen. Der Italiener sah nach einer halben Stunde wegen eines brutalen Tritts die Rote Karte und schwächte seine Mannschaft dadurch wohl entscheidend.

"Das Problem ist, dass er glaubt, er könnte ein fantastischer Spieler sein. Aber mit solchen Dummheiten macht er es schwierig für mich, das gesamte Team und sich selbst", ärgerte sich Trainer Roberto Mancini, der den Italiener nicht in den Kader für das Chelsea-Match berufen wird.

Citys Stadtrivale United steht vor eigenem Publikum gegen die Bolton Wanderers vor einem Pflichtsieg und könnte den Drei-Punkte-Vorsprung auf Arsenal ausbauen, sollten die Londoner auswärts gegen West Bromwich Albion (Paul Scharner) Federn lassen. Die "Gunners" haben aber ein Spiel weniger ausgetragen.

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