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Schiemer weiß um die Gefährlichkeit von Junuzovic © APA (Krug)

Im Sonntag-Schlager der Fußball-Bundesliga zwischen Red Bull Salzburg und Austria Wien geht es um wichtige Punkte im Titelkampf.

Im Sonntag-Schlager der Fußball-Bundesliga zwischen Red Bull Salzburg und Austria Wien geht es um wichtige Punkte im Titelkampf. Die Statistik verspricht Tore: Denn in den bisherigen elf Paarungen seit 2005 gab es auf Salzburger Boden noch nie eine "Nullnummer", wobei die Hausherren bei zwei Remis mit 7:2-Siegen die Nase vorne haben, aber seit fünf Duellen mit den Violetten erfolglos sind.

"Wir sind in dieser Saison zwar bisher noch nicht so auf Touren gekommen, aber wir hoffen ab Sonntag den Turbo zünden zu können. Wir wollen mit einem Sieg eine Serie starten", sagte Franz Schiemer, dessen Trainer Huub Stevens in seinem ersten Heimspiel am 19. Juli 2009 (2:1 in Salzburg) erst einen Sieg über die Austria zu Buche stehen hat. Das 2:2 zuletzt in Ried nach 0:2-Rückstand machte zumindest Schiemer zuversichtlich.

Aber der Defensiv-Allrounder weiß, dass sein Ex-Verein an anderer Brocken als Ried ist. "Wir müssen sicher an unsere Leistungsgrenze gehen", ist Schiemer, der einen Tag nach dem Schlager seinen 25. Geburtstag mit einem Dreipunkter feiern möchte, überzeugt. Für seine "Bullen" spreche der stärkere Kader. Die Austria verfüge dafür über eine geschlossene Einheit mit sehr hoher Kreativität. "Junuzovic, Linz oder Barazite können mit Einzelaktionen aus dem Nichts Spiele alleine entscheiden."

Die Gäste sind überzeugt, das 0:1 zuletzt im Derby gegen Rapid (erste Niederlage nach sieben Runden/5-2-0), die verlorene Tabellenführung und die Feierlichkeiten zum 100-Jahr-Jubiläum am Dienstag gut verdaut zu haben. Nicht nur auf Junuzovic in der Offensive, sondern auch auf Heinz Lindner in der Defensive und seine Vorderleute wird es abhängen, wie sich die Wiener in Salzburg schlagen. "Wir brennen darauf, das Derby vergessen zu machen und werden in Salzburg bis zum Umfallen kämpfen", meinte der Schlussmann.

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