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Prandelli verzichtet auf De Rossi und Balotelli © APA (epa)

Der italienische Fußball-Teamchef Cesare Prandelli hat die Nicht-Nominierung von Daniele De Rossi und Mario Balotelli für das

Der italienische Fußball-Teamchef Cesare Prandelli hat die Nicht-Nominierung von Daniele De Rossi und Mario Balotelli für das EM-Qualifikationsspiel am Freitag in Laibach gegen Slowenien mit dem von ihm eingeführten Ethik-Kodex gerechtfertigt. Der Coach hatte den Mittelfeld-Routinier und das Stürmertalent nicht nominiert, weil sie nach Tätlichkeiten in der Champions League gesperrt sind.

"Es geht um mehr als nur ums Gewinnen, es geht um unsere Glaubwürdigkeit", sagte Prandelli im Trainingslager in Coverciano. Manchester City-Spieler Balotelli war nach einer Kung Fu-Einlage im Spiel gegen Dynamo Kiew vom Platz geflogen. Nach seinem Ausraster zeigte der aus disziplinarischen Gründen im vergangenen Jahr bei Triple-Sieger Inter Mailand ausgemusterte 20-Jährige nach einem Bericht der "Gazzetta dello Sport" vom Dienstag Reue und rief Prandelli an. "Er hat um Hilfe gebeten, damit er nicht alles ruiniert", berichtete der Teamchef am Montag.

De Rossi, schon bei der WM 2006 in Deutschland als "Rambo-Fußballer" aufgefallen, hatte sich im Champions League-Aus des AS Rom in Donezk einen Ellenbogen-Check geleistet. Tormann Gianluigi Buffon bedauerte das Fehlen des Römers: "Einen wie De Rossi hätte man schon brauchen können", sagte der Keeper von Juventus Turin. Wegen De Rossis Sperre wird Buffon in Laibach der einzige Spieler aus der italienischen WM-Mannschaft von 2006 sein. In der EM-Qualifikation führt Italien die Gruppe C mit zehn Punkten vor Slowenien (7) an.

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