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Harniks spätes Tor sicherte Österreich einen Punkt © APA (Neubauer)

Österreichs Fußball-Nationalmannschaft hat gegen Belgien eine deutlich positive Bilanz aufzuweisen. Vor dem

Österreichs Fußball-Nationalmannschaft hat gegen Belgien eine deutlich positive Bilanz aufzuweisen. Vor dem EM-Qualifikations-Duell mit dem elffachen WM- und vierfachen EM-Teilnehmer am Freitag (20.30 Uhr/live ORF eins) im Wiener Happel-Stadion brachte es die ÖFB-Auswahl in 13 Partien bei einem Torverhältnis von 41:16 auf neun Siege, drei Unentschieden und eine Niederlage.

Das bisher letzte Duell zwischen beiden Teams endete im vergangenen Oktober mit einem denkwürdigen 4:4. Die Constantini-Truppe führte in diesem Match bis zur 87. Minute mit 3:2, geriet dann mit 3:4 in Rückstand, ehe Martin Harnik in der 93. Minute in Unterzahl noch der Ausgleich gelang.

Gegen die "Roten Teufel" wartet das ÖFB-Team schon seit vier Aufeinandertreffen auf einen vollen Erfolg. Das Freundschaftsspiel am 22. März 1978 in Charleroi endete mit einem 1:0 für die Gastgeber, im März und im Mai 1979 reichte es in der EM-Qualifikation nur zu einem Auswärts-1:1 und einem Heim-0:0, was bittere Auswirkungen hatte. Österreich verpasste um einen Punkt hinter Belgien den Gruppensieg und damit die Endrunde.

So hatte die Cordoba-Mannschaft um Krankl, Prohaska und Pezzey das Nachsehen gegenüber jener goldenen Generation Belgiens, die bei der EM 1980 mit Spielern wie Pfaff, Gerets, Vercauteren und Van der Elst erst im Finale an Deutschland scheiterte und 1986 bis ins WM-Semifinale vordrang.

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