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Hoffer (M.) im Duell mit Pogatetz (l.) © APA (dpa)

Der österreichische Fußball-Teamspieler Erwin Hoffer hängt derzeit bei seinem deutschen Club 1. FC Kaiserslautern in doppelter

Der österreichische Fußball-Teamspieler Erwin Hoffer hängt derzeit bei seinem deutschen Club 1. FC Kaiserslautern in doppelter Hinsicht in der Warteschleife. Zum einen wird der Stürmer von den Pfälzern nicht regelmäßig eingesetzt, zum anderen ist noch völlig offen, ob ihn der Bundesligist für die kommende Saison überhaupt halten will.

Hoffer gehört nach wie vor dem SSC Napoli, der ihn im vergangenen Sommer für ein Jahr nach Kaiserslautern verlieh hat. Wie es nach dieser Saison weitergeht, steht noch in den Sternen. "Es hat zu diesem Thema noch kein Gespräch gegeben, das geht aber auch allen anderen Spielern so, von denen der Vertrag ausläuft. Alle im Verein konzentrieren sich jetzt voll auf die nächsten Spiele. Das Wichtigste ist, dass Kaiserslautern oben bleibt", erklärte der Niederösterreicher.

Auch wenn sich der Ex-Rapidler im Zusammenhang mit seiner sportlichen Zukunft alle Optionen offenhält - dass er an der deutschen Bundesliga Gefallen gefunden hat, gab Hoffer unumwunden zu. "Ich fühle mich hier sehr wohl und kann mir durchaus vorstellen, zu bleiben."

Das familiäre Umfeld und die Begeisterung der Fans haben es dem 23-jährigen angetan, da lässt sich die mangelnde Einsatzzeit leichter verkraften. "Zuletzt habe ich aber wieder öfter gespielt. Ich warte weiter auf meine Chance, und wenn sie kommt, werde ich sie nutzen."

Danach sah es schon vor zehn Tagen aus, als Hoffer seine Mannschaft im Finish zum 2:1-Heimsieg über den SC Freiburg schoss. Eine Woche später jedoch musste er den 1:0-Auswärtssieg gegen Borussia Mönchengladbach von der Ersatzbank aus mitverfolgen. "Da kann man nichts machen. Der Trainer hat eben wieder nur mit einem Stürmer gespielt", meinte Hoffer achselzuckend.

Beim Gedanken an die Fan-Huldigungen nach dem Tor gegen Freiburg ist beim Angreifer die Enttäuschung über die mangelnde Berücksichtigung durch Coach Marco Kurz aber schnell wieder verfolgen. "Wie da das ganze Stadion 'Jimmy, Jimmy' gerufen hat, das war schon etwas Besonderes", schwärmte Hoffer.

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