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Vor eigenem Publikum ist Österreich stark © APA (Archiv/Pessenlehner)

Österreichs Fußball-Nationalteam darf am Freitag (20.30 Uhr/live ORF eins) in der EM-Qualifikation gegen Belgien gleich aus

Österreichs Fußball-Nationalteam darf am Freitag (20.30 Uhr/live ORF eins) in der EM-Qualifikation gegen Belgien gleich aus zweierlei Gründen auf den Heimvorteil bauen. Nicht nur ein fast ausverkauftes Wiener Happel-Stadion, sondern auch die Statistik auf heimischem Terrain spricht vor dem Duell mit den "Roten Teufeln" für die ÖFB-Auswahl.

Unter Teamchef Dietmar Constantini wurden alle fünf bisherigen Qualifikationsspiele (gegen Rumänien, Färöer, Litauen, Kasachstan und Aserbaidschan) gewonnen. In den jüngsten drei Qualifikationsperioden reichte es in zwölf Spielen vor eigenem Publikum bei zwei Niederlagen und einem Remis gleich zu neun Siegen.

Prominentestes Opfer der österreichischen Heimstärke war am 6. September 2008 der damalige Vizeweltmeister Frankreich, der in der WM-Quali mit 3:1 nach Hause geschickt wurde. Gegen England reichte es in der WM-Qualifikation am 4. September 2004 nach 0:2-Rückstand immerhin noch zu einem 2:2.

Dafür taten die beiden einzigen Quali-Heimniederlagen der jüngeren Vergangenheit besonders weh. Das 1:3 am 9. Oktober 2004 gegen Polen bedeutete einen vorentscheidenden Rückschlag im Kampf um einen Startplatz für die WM 2006. Ähnliches gilt für das 1:3 gegen Serbien am 15. Oktober 2008 - durch diese Niederlage und das vorangegangene 1:1 auf den Färöern war der Bonus des Sieges über Frankreich verspielt und die Chance auf eine Teilnahme an der WM 2010 in Südafrika schon nach vier Partien so gut wie dahin.

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