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Arnautovic hat Maierhofer provoziert © APA (Archiv/Hochmuth)

Teamchef Dietmar Constantini hat gegenüber der APA bestätigt, dass nach der 0:2-Niederlage gegen die Türkei in der

Teamchef Dietmar Constantini hat gegenüber der APA bestätigt, dass nach der 0:2-Niederlage gegen die Türkei in der EM-Qualifikation in Istanbul in der ÖFB-Kabine eine äußerst hitzige Stimmung geherrscht hat. Zu einer Rauferei sei es aber nicht gekommen. "Arnautovic hat Maierhofer provoziert, der hat sich verbal gewehrt", erzählte der Tiroler, der sich nicht zu möglichen Konsequenzen äußern wollte.

"Daraufhin haben Pogatetz und Macho Arnautovic die Leviten gelesen, als ich von der Pressekonferenz zurückgekommen bin", erklärte Constantini weiter. "Zu diesem Zeitpunkt sage ich gar nichts. Es dauert noch, bis der nächste Teamkader erstellt wird." Auch ÖFB-Präsident Leo Windtner hält sich zu dem Disput nach dem 0:2 zurück. "Es gibt von mir zu diesen angeblichen Vorfällen weder eine Stellungnahme noch Konsequenzen. Das ist eine Sache, die in der Kabine war, und das ist der Bereich des Teamchefs", erklärte der Oberösterreicher, für den "die ganze Sache aufgebauscht ist".

Zeitungen hatten am Donnerstag übereinstimmend von einer Beinahe-Rauferei zwischen Maierhofer und Arnautovic berichtet. Beide konnten angeblich nur mit Mühe von einander getrennt werden. Der Konflikt sei entstanden, weil Arnautovic heftige Kritik an Maierhofer wegen des verschossenen Elfmeters geübt hätte. Die nächsten Länderspiele stehen erst am 3. Juni gegen Deutschland und am 7. Juni gegen Lettland an.

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