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Schöttel hofft auf Heimstärke Wiener Neustadts © APA (Archiv/EXPA)

Drei Punkte trennen den SC Wr. Neustadt in der Tabelle der Fußball-Bundesliga von Aufsteiger Wacker Innsbruck. Mit einem Sieg in

Drei Punkte trennen den SC Wr. Neustadt in der Tabelle der Fußball-Bundesliga von Aufsteiger Wacker Innsbruck. Mit einem Sieg in Niederösterreich könnten die Tiroler am Samstag (18.30 Uhr) sogar auf Platz sechs vorstoßen. Doch während sich die Wiener Neustädter nach vorne orientieren wollen, haben die Innsbrucker ihr Saisonziel Klassenerhalt längst erreicht.

Wiener Neustadt baut auf seine Heimstärke, hat in 13 Heimspielen 27 Punkte geholt. Die bisher letzte Heimniederlage hatte das Team von Peter Schöttel am 20. November gegen Sturm kassiert (0:3). Seither sind die Niederösterreicher in fünf Spielen zu Hause ungeschlagen. "Wir wissen, dass wir in der Heimtabelle gut dastehen. Daher wollen wir uns von Innsbruck absetzen", erklärte Schöttel.

Den Tirolern fehlen mit Abwehrchef Inaki Bea (gesperrt) und Mittelfeldspieler Muhammed Ildiz (Adduktorensehnenriss) zwei Schlüsselspieler. Schöttel dagegen hat in der Offensive die Qual der Wahl. Dem Ex-Tiroler Vaclav Kolousek dürfte die Rolle des Jokers bleiben. Auf Guido Burgstaller setzt Schöttel trotz dessen besiegelten Abganges zu Rapid auch weiterhin. "Solange ich den Eindruck habe, dass er alles gibt, wird er spielen."

"Wir können locker nach Wiener Neustadt fahren. Wir haben keinen Druck", meinte Innsbruck-Trainer Walter Kogler. Das Saisonziel Klassenerhalt habe sein Team längst erfüllt.

"Jetzt geht es darum, ob wir uns noch um den einen oder anderen Platz in der Tabelle verbessern können", erklärte Kogler. Gelegenheit dazu bietet sich vor allem gegen Wiener Neustadt. Der Wacker-Coach warnte aber vor den Niederösterreichern. "Wiener Neustadt ist eine sehr gut zusammengestellte Truppe", meinte Kogler. "Man muss aufpassen. Sie sind nicht umsonst noch im Titelrennen." Dabei liegt sein Team gerade einmal drei Punkte hinter der Schöttel-Elf.

Den Ausfall von Bea gegen die starke Offensive der Magna-Truppe wollte Kogler nicht überbewerten. "Man darf das nicht an einer Einzelperson aufhängen. Jeder in der Mannschaft hat seine Aufgabe, um das auszugleichen", erklärte der Ex-Teamverteidiger.

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