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Burgenländer (re.) bemüht das Prinzip Hoffnung © APA (dpa)

Martin Stranzl und Borussia Mönchengladbach taumeln in der deutschen Fußball-Bundesliga scheinbar unaufhaltbar dem dritten

Martin Stranzl und Borussia Mönchengladbach taumeln in der deutschen Fußball-Bundesliga scheinbar unaufhaltbar dem dritten Abstieg nach 1999 und 2007 entgegen. Nach dem 0:1 bei Bayern München am Samstag trennen die "Fohlen" sechs Runden vor dem Ende fünf Punkte vom Relegationsplatz. Am Sonntag könnte sich dieser sogar nach der Partie Wolfsburg - Frankfurt auf bis zu sieben Zähler vergrößern.

Wie Trainer Lucien Favre setzt auch Stranzl auf Durchhalteparolen: "Solange es noch machbar ist, müssen wir alles versuchen." Das wird natürlich niemand abstreiten, aber selbst Stranzl will sich nicht mit Stehsätzen begnügen. Er habe "Verständnis für die Fans, die unsere Aussagen, dass wir noch Hoffnung haben, nicht mehr hören können", gestand der Burgenländer in der Online-Ausgabe der "Rheinischen Post".

Die Gladbacher Bilanz in München bleibt jedenfalls desaströs: Ein einziger Sieg gelang beim 2:1 am 14. Oktober 1995 - dagegen gab es nunmehr schon 33 Niederlagen sowie neun Remis.

"Die Niederlage ist natürlich schon etwas bitter. Wir haben gut dagegen gehalten und wenig zugelassen. Im Angriff hätten wir aber noch mehr Mut, Entschlossenheit und Überzeugung gebraucht, dann wäre vielleicht mehr drin gewesen. Am Ende zählt halt nur das Ergebnis, und es hat nicht sollen sein", resümierte Stranzl, der im Dezember 2010 von Spartak Moskau zu Mönchengladbach gewechselt war.

Ob Stranzl im Fall eines Abstiegs in Gladbach bleibt, ist offen. Grundsätzlich erstreckt sich der Vertrag des ehemaligen ÖFB-Teamkickers bis zum Sommer 2013. Deutschen Medienberichten zufolge beinhaltet der Kontrakt des 30-Jährigen aber eine Ausstiegsklausel, die ihm gegen eine bestimmte Ablösesumme einen früheren Abgang ermöglicht.

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