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Schwarz gegen Grün, Sieger Violett © APA (Leodolter)

Die Wiener Austria geht mit drei Zählern Vorsprung ins entscheidende Viertel der Fußball-Bundesliga. Nach einem mühevollen

Die Wiener Austria geht mit drei Zählern Vorsprung ins entscheidende Viertel der Fußball-Bundesliga. Nach einem mühevollen 2:0-Heimsieg gegen den Kapfenberger SV profitierte der Spitzenreiter vom Remis der unmittelbaren Konkurrenz in Graz. Nach einem packenden Schlagabtausch musste sich Verfolger Sturm gegen Rapid mit einem 3:3 begnügen.

Die Grün-Weißen gaben dabei nicht nur einen Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand, sondern ließen auch die Möglichkeit verstreichen, ein Zeichen im Titelrennen zu setzen. Nach einem Fast-Abbruch bereits in der 2. Minute aufgrund eines Becherwurfs auf einen Schiedsrichter-Assistenten entwickelte sich in der ausverkauften Grazer UPC-Arena ein Spiel, das beide Trainer nach Schlusspfiff unbefriedigt zurückließ.

Nachdem Steffen Hofmann den Großteil der 15.323 Zuschauer mit seinem ersten Treffer seit Oktober in der 55. Minute per Freistoß verstummen ließ, sah der Rekordmeister bereits wie der Sieger aus. Doch Sturm schlug postwendend zurück, Imre Szabics und Torschützenlisten-Leader Roman Kienast mit seinem 15. Saisontor glichen innerhalb von zwei Minuten aus. Einen Zwei-Tore-Vorsprung hatte Rapid zuletzt im August 2003 gegen die Austria (2:2) vergeben.

Für Sturm blieb am Ende auch die Tatsache, gegen Rapid nicht gewinnen zu können. Seit nunmehr sechs Spielen ist man gegen die Wiener sieglos, nach drei Niederlagen gab es nun wenigstens einen Zähler. "Vielleicht gelingt uns die Überraschung nächste Woche", meinte der Ex-Rapidler Kienast.

Der Austria käme ein weiteres Remis nur recht. In den Auftritten in Kapfenberg und danach zu Hause gegen Mattersburg wollen die Violetten sechs Zähler, um womöglich mit einem kleinen Punktepolster in die finalen Runden zu gehen.

Die sogenannten Pflichtsiege seien aber auch für die laut KSV-Trainer Werner Gregoritsch spielstärkste Mannschaft der Liga nicht im Vorbeigehen zu realisieren. "Wir sind sicher nicht so gut, dass wir Teams wie Kapfenberg oder Mattersburg überrennen", sagte Daxbacher nach seinem 50. Heimspiel als Austria-Coach.

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