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Bin Hammam startete seine Werbekampagne © APA (epa)

Mohamed bin Hammam hat im Hinblick auf die Wahl des FIFA-Präsidenten am 1. Juni in Zürich die Werbekampagne in eigener Sache

Mohamed bin Hammam hat im Hinblick auf die Wahl des FIFA-Präsidenten am 1. Juni in Zürich die Werbekampagne in eigener Sache eröffnet. Asien müsse vereint hinter seiner Kandidatur stehen, forderte der Chef des Asiatischen Fußball-Verbandes (AFC) am Dienstag während eines Besuches in Südkorea. Der Katarer möchte in rund zwei Monaten den Schweizer Amtsinhaber Joseph Blatter ablösen.

Der 61-Jährige, der am Montag auf Kurzvisite in Nordkorea gewesen war, betonte, dass "nicht nur Asien, sondern auch andre Konföderationen vereint sein müssen für ein neues Gesicht und einen neuen Kandidaten" in der FIFA. Der Geschäftsmann unterstrich neuerlich seine Überzeugung, dass die FIFA keine korrupte Organisation sei. "Was wir vermissen in der FIFA, ist Transparenz", sagte Bin Hammam.

Er bekräftige, dass er das zuletzt wegen der umstritten WM-Vergaben (2018 an Russland, 2022 an Katar) kritisierte Exekutivkomitee des Weltverbandes von 24 auf 41 Mitglieder aufstocken wolle. Außerdem versprach der ACF-Präsident mehr Macht für jeden Einzelverband. Der südkoreanischen Verbandes (KFA) sagte Bin Hammam die Unterstützung zu. Das FIFA-Image sei nicht besonders gut, Blatter habe es nicht geschafft, den "Respekt und die Liebe vieler Menschen zu gewinnen".

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