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42-Jähriger strebt weitere Trainerkarriere an © APA (Archiv/Rubra)

Der österreichische Fußball-Rekordinternationale Andreas Herzog wird nicht Sportdirektor bei Rapid Wien. Der 42-Jährige bleibt

Der österreichische Fußball-Rekordinternationale Andreas Herzog wird nicht Sportdirektor bei Rapid Wien. Der 42-Jährige bleibt stattdessen Teamchef der österreichischen U21-Auswahl. Das gab Rapid am Mittwoch bekannt. Herzog hatte den Rekordmeister am Vortag in einem Gespräch mit Präsident Rudolf Edlinger davon informiert, sich in seiner Karriereplanung auf den Trainerjob konzentrieren zu wollen.

Herzog war der erste Kandidat für die Nachfolge des am Freitag zurückgetretenen Rapid-Sportdirektors Alfred Hörtnagl gewesen. Der 103-fache Teamspieler, der sich vom Interesse des Rekordmeisters, den er als seinen "Herzensclub" bezeichnet, geehrt gezeigt hatte, strebt diese Position laut Rapid-Angaben aber nicht an. Herzog ist seit 2009 U21-Teamchef. Zuvor war er beim A-Team des ÖFB als Teamchef-Assistent tätig gewesen.

Rapid und Herzog hatten den Verband über ihre geplanten Gespräche informiert. "Es war eine völlig korrekte Vorgehensweise von ihm", betonte ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner am Dienstag. Edlinger und Herzog hatten sich daraufhin zu einem laut Rapid-Angaben "konstruktiven und freundschaftlichen Gespräch" getroffen. Darin habe der Wunschkandidat dem Club seine Absage begründet.

Die Hütteldorfer werden daher Verhandlungen mit weiteren Kandidaten führen. Edlinger will bei der Suche nach dem neuen Sportdirektor aber laut eigenen Angaben nichts überstürzen. Kolportierte Namen wollte der Rekordmeister am Mittwoch in der Öffentlichkeit nicht kommentieren.

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