vergrößernverkleinern
Wiedersehen elektrisiert ihn © APA (dpa)

Die 29. Runde der deutschen Fußball-Bundesliga hat Pikantes zu bieten. Felix Magath kehrt am Samstag als Trainer des

Die 29. Runde der deutschen Fußball-Bundesliga hat Pikantes zu bieten. Felix Magath kehrt am Samstag als Trainer des Drittletzten VfL Wolfsburg zum FC Schalke 04 zurück. Der Vizemeister, der vor dem Einzug ins Halbfinale der Champions League steht, hat den 57-Jährigen erst vor drei Wochen vor die Tür gesetzt.

Magath macht kein Hehl daraus, dass das Wiedersehen auch ihn elektrisiert. "Natürlich ist dieses Spiel für mich anders als andere Partien gegen Clubs, die ich früher trainiert habe. Allein schon durch die Kurzfristigkeit der Ereignisse bin ich zu nah dran, um das einfach abzutun", sagte der Franke, der sein Wissen über den zehnplatzierten Gegner den Seinen so gut es geht vermitteln wird. Die "Wölfe" hoffen außerdem, dass die "Königsblauen" in Mailand gegen Inter (5:2) Kraft gelassen haben.

Für Magath-Nachfolger Ralf Rangnick hat die Rückkehr seines Vorgängers eine untergeordnete Bedeutung. "Das ist für mich völlig unerheblich und nicht das erste Mal, dass ich mit meiner Mannschaft auf eine von Felix Magath treffe und umgekehrt", meinte der neue S04-Coach emotionslos. Sollten seine Spieler eine besondere Motivation spüren, sei es seine Aufgabe, das in die richtigen Bahnen zu lenken.

Im 182. Bayern-Derby möchte der 1. FC Nürnberg daheim gegen den Meister aus München den Anschluss an das Spitzenquintett in der Tabelle und damit die Europacup-Startplätze wahren. "Die Bayern wollen gewinnen, aber dagegen haben wir was", meinte "Club"-Trainer Dieter Hecking vor seinem 150. Bundesliga-Spiel frech und bestimmt. Beim FC Bayern brodelt es wieder einmal, vor allem wegen der Fans. Eine Gruppe von diesen hat Präsident Uli Hoeneß wegen der Finanzhilfe an TSV 1860 München massiv angegriffen und ihn sogar als "Lügner" bezichtigt.

Der Titelverteidiger liegt derzeit hinter Tabellenführer Borussia Dortmund (auswärts HSV) und Bayer Leverkusen (daheim FC St. Pauli) auf dem dritten Platz, der zur Qualifikation für die Champions League berechtigt. Den Bayern sitzt mit nur einem Punkt Rückstand Hannover 96 im Nacken. Die Niedersachsen empfangen mit dem FSV Mainz den Fünften. Die Gäste müssen ohne Christian Fuchs antreten, Andreas Ivanschitz dürfte hingegen abermals von Beginn an zum Zug kommen.

Mit VfB Stuttgart und 1. FC Kaiserslautern kommt es noch zu einem zweiten Duell zweier "Ösi"-Vereine. TSG 1899 Hoffenheim muss nach Freiburg, Martin Stranzl empfängt mit Schlusslicht Borussia Mönchengladbach am Sonntag den 1. FC Köln. Bereits am Freitag spielt Eintracht Frankfurt gegen Werder Bremen.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel