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Rapid hat wieder den größten Fanzuspruch © APA (Parigger)

Die heimische Fußball-Bundesliga hat am Wochenende den vierten und letzten Durchgang in Angriff genommen. Der Titelkampf ist

Die heimische Fußball-Bundesliga hat am Wochenende den vierten und letzten Durchgang in Angriff genommen. Der Titelkampf ist noch lange nicht entschieden. Er verspricht Spannung und sollte die Fans im letzten Saisonviertel noch zahlreich in die Stadien locken. Zu den bisherigen 135 Partien kamen laut offiziellen Angaben 1,041.208 Zuschauer, was einem Schnitt von 7.713 entsprach.

Im Vergleich zur Saison 2009/10 bedeutet das ein kleines Minus von 0,5 Prozent. Der leichte Besucher-Rückgang wird auf die schwierigen Wetterbedingungen zurückgeführt, die zu Beginn der Frühjahrssaison ab 12. Februar geherrscht haben. "Aufgrund der ausgeglichenen Meisterschaft an der Tabellenspitze erwarte ich für das Finish aber noch einen zusätzlichen Run", zog Bundesliga-Vorstand Georg Pangl nicht unzufrieden Zwischenbilanz.

Die meisten Zuschauer bei Heimspielen zählte Rekordmeister Rapid, der im Schnitt von 15.679 Fans angefeuert wurde. Austria Wien lag nach 27 Runden nicht nur in der "sportlichen" Tabelle, sondern auch in der Reihung der Mannschaften an der Spitze, die die meisten für heimische ÖFB-Auswahlen einsatzberechtigen Spieler aufgeboten haben. Trainer Karl Daxbacher brachte es in den ersten drei Quartalen auf einen Österreicher-Anteil von 85 Prozent.

"Das ist umso schöner, wenn man dann auch noch erfolgreich und sogar Tabellenerster ist", freute sich Daxbacher über die Statistik, die Meister Red Bull Salzburg, der an dem Österreicher-Topf nicht partizipiert, mit 37 Prozent als abgeschlagenes Schlusslicht ausweist. Die Zahlen sprechen für den eingeschlagenen Weg der jungen, rot-weiß-roten Welle, den man in Wien-Favoriten nach der Ära von Frank Stronach eingeschlagen hat.

"Es gibt derzeit viel Positives bei uns. So sind wir auch die fairste Mannschaft und in der Auswärtstabelle die Nummer eins", so Daxbacher. Der 24. Meistertitel, der erste seit 2006, wäre für die Austrianer die Krönung in der Saison ihres 100-Jahr-Jubiläums. "Die Ansprüche an uns steigen, der Titel wird von uns jetzt schon gefordert. Dieser Situation müssen wir uns stellen", sagte der Ex-Internationale.

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